Spaziergänge in der Leineaue: Arnumer Mühlengeschichte

Die Arnumer Mühle dient nun als Wohnhaus.
Hemmingen: Arnum | Das Naherholungsgebiet Südliche Leineaue erstreckt sich von der Haustür in Döhren oder Wülfel bis hin zum Schulenburger Berg mit dem Schloss Marienburg als krönenden Abschluss. Die Leinemasch bietet sich dabei nicht nur als eine wunderschöne Landschaft für Ausflüge ins Grüne an; sie steckt auch voller Geschichte. In den vergangenen 20 Jahren habe ich in loser Folge interessante historische Details und Ausflugsziele im MASCHSEEBOTEN – das ist eine Stadtteil-Zeitung in Döhren und Wülfel - vorgestellt. Die Hefte mit den einzelnen „Spaziergängen in die Leineaue“ sind längst vergriffen. Daher sollen nach und nach die einzelnen Beiträge nun bei myheimat einen weiteren Leserkreis bekannt gemacht werden.

Heute: Arnumer Mühlengeschichte

Einst, so schrieb Wilhelm Kleeberg in seiner Niedersächsischen Mühlengeschichte, konnte der Wilkenburger Müllermeister vom obersten Ausguck seiner Bockwindmühle 33 andere Mühlen sehen. Eine dieser Landmarken war die Windmühle von Arnum.

Vor mehr als 100 Jahren wurde das Baudenkmal nördlich des früheren Dorfes als Holländerwindmühle errichtet. Bei diesem steinernen Mühlentypen ist nur die Kappe mit den Flügeln im Wind drehbar. Doch der Wind konnte nicht lange die großen Flügel bewegen. Bevor die Windmühle 1958 endgültig ihren Betrieb einstellte, arbeitete sie schon einige Zeit mit einem Elektromotor. Heute ist der Mühlentorso mit seinen drei Stockwerken zu einer Wohnung ausgebaut.

Quelle: Wilhelm Kleeberg, Niedersächsische Mühlengeschichte, 1979; Heinz Koberg, Mühlen rund um Hannover, 1987.
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3 Kommentare zum Beitrag
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Beate Rühmann aus Burgdorf am 27.04.2012 um 08:34 Uhr  
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Heidi K. aus Schongau am 28.04.2012 um 01:28 Uhr  
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Dieter Goldmann aus Seelze am 30.04.2012 um 22:18 Uhr  
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