Einsatzkräfte aus Hemmingen nehmen an Großübung als Verletztendarsteller teil

Schminken der Verletzten in Laatzen
Die Samstagnacht war lang für die 15 Kameradinnen und Kameraden aus Arnum, Devese und Hemmingen-Westerfeld.
Nein, gefeiert wurde nicht. Es galt eine Großübung an der Schnellfahrstrecke Hannover - Hildesheim zu unterstützen.

Über 100 Verletzte wurden dazu von der Realistischen Notfall Darstellung in der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Laatzen geschminkt und in ihr sogenanntes Verletzungsmuster eingewiesen. Jedem Verletzten wurde seine "Rolle" zugewiesen. Es reichte vom Leichtverletzten bis zur Darstellung eines Toten. Über drei Stunden wurde viel Theaterblut und Schminke verbraucht.

Gegen 23 Uhr setzte sich der Tross der Leidenden dann in Richtung des Bahnhofs Laatzen in Bewegung. Um 23.35 Uhr fuhr der Intercity dann in Richtung Sarstedt in sein vermeidliches Ende.

Das Ziel der kurzen Fahrt war in der nähe der Ortschaften Giften, dort ist die Bahnstrecke mit einer Brücke über die Giftener Seen gebaut.
"Noch ein Gegenzug und dann geht es los". So die Anweisung über die Lautsprecheranlage.

Die ersten Sirenen waren zu hören und wenig später auch die ersten Blaulichter in der Dunkelheit. Es verging schon einige Zeit, bis die ersten Einsatzkräfte die Verletzten erreichten.

Mehrere Teams mit jeweils einem Notarzt nahm anschließend eine erste Sichtung vor und teilten die Verletzten in mehrere Kategorien, von unverletzt bis verstorben ein und markierte jeden Betroffenen mit einer Umhängekarte.

Anschließend wurden die Verletzten durch die zahlreichen Kräfte der Feuerwehr aus dem Landkreis Hildesheim aus dem Zug geholt und in einem Versorgungszelt dem Rettungsdienst übergeben. Dort endete dann die Rolle eines jeden Verletzten und mit einem Bus ging es dann in das Feuerwehrgerätehaus nach Sarstedt, wo Getränke und eine warme Wurst auf die Darsteller warteten.

Zum Abschluss der Übung ging es dann wieder zum verunfallten Zug, der die Teilnehmer wieder nach Laatzen brachte. Gegen 5 Uhr morgens konnten alle den Heimweg antreten und den wohlverdienten Schlaf nachholen.

www.ffhemmingen-westerfeld.de
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