Sigmar Gabriel in Nürnberg - Heiße Trommel-Rhythmen zum Empfang

Am Anfang war das Ablauf-Briefing
NÜRNBERG. Deutschlands Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte seinen Besuch zum Neujahrsempfang 2015 der SPD Nürnberg angekündigt.

Diese Chance, dem Minister unseren Unmut wegen der geplanten Gleichstromtrassen kundzutun, konnten wir Trassengegner uns natürlich nicht entgehen lassen und so fanden sich über 200 Personen aus verschiedenen Bürgerinitiativen zusammen, um dem Minister ein Ständchen zu trommeln.

Einige Mitstreiter trafen sich in Bahnhofsnähe am Eingang zum Handwerkerhof. Dort erklärte die Initiatorin dieser Aktion den Ablauf. Wir setzten uns „inkognito“ Richtung Nürnberger Rathaus in Bewegung, wo schon ein großer Teil der Mitstreiter auf uns wartete.

Aber es ging an diesem Tag nicht nur gegen die unnötigen Stromtrassen, nein, auch gegen TTIP wurde berechtigterweise demonstriert.

Am Rathaus angekommen, nahmen wir unseren zugewiesenen Demo-Platz Richtung Sebalder Platz ein, zogen unsere Warnwesten an, setzten – so denn vorhanden – unsere Perücken auf und warteten auf ein Zeichen um los zu trommeln.

Gegen 17:45 Uhr begann ein junger Trommler den Takt mit seiner Trommel vorzugeben und nach kurzer Zeit waren alle Mitstreiter mit ihren Trommeln, Plastikflaschen, Kochlöffel und Kochtöpfen, Rasseln, Holzstöcken und anderen Instrumenten (Krachgeräten) mit eingestiegen. Auch etliche Plakate und Transparente waren selbstverständlich mit dabei.

Nach ca. 15 Minuten erfolgte eine kurze Pause, die genutzt wurde um neugierig gewordene Passanten mit Infos zu versorgen. Dieser Rhythmus hat anscheinend doch den ein oder anderen Bürger angesprochen und Interesse für die Sache geweckt.

Anschließend noch einmal ca. 10 Minuten rhythmisch trommeln und dann war diese erneut friedliche Aktion schon wieder vorbei. Kurz nach 18:15 Uhr gingen alle Mitstreiter wieder ihrer Wege. Eine gelungene Demo!

Unseren Wirtschaftsminister hab ich nicht gesehen, ich hoffe aber, dass er uns gehört hat und er wird uns auch zukünftig hören müssen. So lange, bis diese überflüssigen Gleichstromtrassen endgültig vom Tisch sind.


(Vorsicht: Bei einigen Bildern hat Heisenbergs Unschärferelation gnadenlos zugeschlagen)
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Knippsi Knippsilein aus Ellgau | 21.02.2015 | 23:20  
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