Radtour zum Döhrener Turm und Willy-Spahn-Park

Hannover: Döhrener Turm | Bei schönem Wetter und kaum Wind radelten wir von Burgdorf über Kolshorn, Misburger Wald durch Misburg in Richtung Maschsee. Auf Wegen, die nur Radler kennen, die sich in Hannover auskennen, bekamen wir einen Einblick in die vielen Nebenstrecken, auf denen man meist ohne oder wenig Autoverkehr gut radeln konnte.

In der Eilenriede lernen wir die Schwefelquelle kennen. Durch Grundwassersenkung ist sie leider fast versiegt.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit wurden wir am Döhrener Turm empfangen. Und wir wurden mit interessanten und informativen Details zum Werdegang dieses Turmes von Herrn Hanne informiert. Mit 2 Kurzfilmen wurde die Geschichte des Turmes untermauert. Der Verein „Die Freunde des Döhrener Turms“sowie dem Verein „Kleinen Freien im Heimatbund Niedersachsen e.V. ist es zu danken, dass man diesen Turm besichtigen kann. Und eine Besichtung ist sehr empfehlenswert.

Die Geschichte des Turms beginnt mit dem Bau1382 und wird mit dem Schutz von Hannover begründet. Verschiedene Türme und undurchdringliche Wallhecken um Hannover sollen Schutz vor Angriffen geben.

Der Turm hat über Jahrhundert eine wechselvolle Geschichte. Ein großer Kaffeegarten war dort einst vorhanden; die 1. Hannoversche Pferdebahn mit der Nr. 1 hatte dort ihren Endhaltepunkt.

Der Turm war jedoch baufällig und nur durch den Einsatz von Christel Wiedemann und Mitstreitern gelang es, diesen zu erhalten und in seinem jetzigen guten Zustand zu setzen.

Nach einer 1 ½ stündigen Führung nahmen wir die Gelegenheit wahr um auf dem Engesohder Friedhof noch die Urnengräber zu besichtigen.

Weiter radelten wir – überwiegend auf Radwegen – durch Hannover und hielten zur Rast im Kaiserbiergarten neben der AWD-Hall. Nachdem wir uns gestärkt hatten, nahmen wir unser nächsten Ziel in Angriff: den Willy-Spahn-Park, der im Jahr 2004 eröffnet wurde.
Es ist ein kleiner aber feiner Bürgerpark im Westen der Stadt Hannover. Wie kein anderer Park in der Region ist er eng mit ihrer Industriegeschichte verbunden: In seiner wechselvollen, spannenden Geschichte war der Park einst Mergelabbaugebiet, wurde als privater Obstgarten genutzt und schließlich zu einer öffentlichen Parkanlage umgestaltet.
Aus Kindheitstagen bekannte "Sprudella" Brause wurde hier produziert.

Nach der Besichtigung des Parks gab es noch eine Rast im geschichtsträchtigen Biergarten „Dornrösschen „ um dann wieder zurück nach Burgdorf zu radeln.

Hin- und Rückfahrt mit dem Rad ca. 70 km
Hin- oder Rückfahrt mit der Bahn dann nur ca. 45 km

Informationen Döhrener Turm unter:
www.postkarten-archiv.de/doehrener-turm-lister-turm-pferdeturm.html
www.das-kleine-freie.de
www.doehren-online.de/index.php?id=87

weitere Informationen und ein Broschüre zum runterladen unter:
www.hannover.de/de/umwelt_bauen/umwelt/nah_park/gaerten_parks/gaertenparkhan/spa_gart.html

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Giuliano Micheli aus Garbsen am 10.05.2010 um 11:58 Uhr  
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