Weg mit dem Dreck - Frühjahrsputz in Schulenburg-Nord
Langenhagen: Schulenburg-Nord | Verschieben können andere - wir machen pünktlich sauber. Unter diesem Motto starteten Mitglieder der Interessengemeinschaft Schulenburg-Nord zur Flurreinigungsaktion in ihrem Ortsteil pünktlich am 13. März.
„Die ursprünglich für diesen Termin geplante Aktion in Engelbostel und Schulenburg wurde zwar insgesamt auf den 10. April verschoben“, informierte uns Karl-Heinz Dahlke, Sprecher der Interessengemeinschaft, „die meisten unserer Mitglieder haben allerdings am 10. April wegen anderer Verpflichtungen keine Zeit. Der Schnee war verschwunden und es war an der Zeit Schulenburg-Nord vom Unrat zu befreien, den Zaungäste des Flughafens regelmäßig bei uns zurück lassen.“
Mit Harken, Forken, Schaufeln und Besen ausgerüstet, gingen die Schulenburg-Norder die Gräben ab und fanden auch dieses Jahr wieder in 3-stündiger Aktion große Mengen Unrat.
„Wir sind zwar nicht mehr viele Bewohnerinnen und Bewohner in Schulenburg-Nord, aber wir leben gern in unserem Ortsteil und möchten uns nicht als Müllplatz missbraucht wissen. Die Einführung des Flaschenpfandes auch für Einwegflaschen ist eine große Hilfe - man findet jetzt eher die mit weniger Pfand belegten Mehrwegflaschen. Eine große Hilfe wäre die Einführung von Pfand für Einweg-Fastfood-Verpackungen. Gäbe es da eine Regelung, dann wäre der in Schulenburg-Nord zu findende Müll sicher nur noch halb so viel,“ schließt Dahlke seine Ausführungen zur Aktion in Schulenburg-Nord.
Tolles Engagement! Es wäre schön, wenn die Erwachsenen immer mit gutem Beispiel voran gingen und ihren Müll im Mülleimer oder zu Hause entsorgen. Als wir unsere Kinder früher noch auf die Spielplätze begleitet haben, mussten wir erst einmal eine "Grundreinigung" vornehmen. Viele haben sich mitten in den Müll gesetzt und uns entgeistert beobachtet.
Nein das ist nicht der Job der Kinder, aber hier werden die Kinder definitiv nicht dazu aufgefordert, sondern ich werde von meinen Enkelkindern immer wieder gefragt: "Opa, wann ist wieder Müll sammeln. Da liegt schon wieder so viel Dreck."
Wer ist - außer denen, die den Dreck da hinwerfen - denn dafür zuständig? Etwa die Abfallentsorgung oder die Stadtverwaltung, die die entstehenden Kosten dann wieder von den Bürgerinnen und Bürgern über die nächste Gebührenrechnung einfordern müssen, über deren Höhe sich dann auch wieder viele Gebührenzahler/innen beklagen?
Da freue ich mich doch, dass es Jahr für Jahr einige hundert Mitbürgerinnen und Mitbürger und auch viele Kinder gibt, die sich aktiv an den Flurreinigungsaktionen der Ortschaften beteiligen.
Ich bedaure, dass ich dieses Jahr nicht dabei sein kann, da ich zur Kur bin, wenn die Flurreinigungsaktion am 10. April in Engebostel und Schulenburg stattfindet.
Kinder dieser Welt, gebt nicht auf und tragt jeder euren Teil dazu bei, dass unsere (Um-)Welt täglich ein wenig besser und schöner wird.





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