SPD besucht Handwerkskammer Hannover

v.l.n.r.: Frank Straßburger, Jans-Paul Ernsting, Sven Kromminga und Alptekin Kirci

Am 17. Mai besuchte der Kandidat für die Regionsversammlung Frank Straßburger zusammen mit dem SPD Stadtverbandsvorsitzende Alptkin Kirci und Sven Kromminga die Handwerkskammer Hannover. Die Genossen waren der Einladung von Walter Heitmüller, dem Präsidenten der Handwerkskammer, gerne gefolgt, um sich über die aktuelle Situation in den Handwerksbetrieben in Hannover zu informieren.
Zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer Jans-Paul Ernsting erklärte Heitmüller zunächst die generelle Struktur der Handwerkskammer und ihre Rolle. Handwerkskammern sind in Deutschland die gesetzliche Vertretung aller deutschen Handwerker. Für die selbstständigen Handwerker besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der für sie zuständigen Handwerkskammer. Die Handwerkskammer vertritt die Interessen ihrer Mitglieder und die Darstellung des Handwerks in Politik und Öffentlichkeit. Dazu kommen unterschiedlichste Dienstleistungen, die für die Mitgliedbetriebe in den meisten Fällen kostenlos angeboten werden.

Nach einem Einstieg über die generelle wirtschaftliche Situation der Handwerksbetriebe in der Landeshauptstadt Hannover, war vor allem das Thema Ausbildung und Qualifizierung Schwerpunkt des Gesprächs zwischen Politik und Handwerk. In der Region Hannover sind derzeit 5723 Auszubildende im Handwerk beschäftigt, davon alleine 2337 in der Landeshauptstadt.
Das nächste gemeinsame Treffen soll im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover stattfinden. Dieses ist eine der bedeutendsten Weiterbildungseinrichtungen in der Region Hannover. Allein in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung wurden im vergangenen Jahr fast 11.000 Teilnehmer gezählt. Rund 1.200 Teilnehmer bereiteten sich im Bildungszentrum auf die Meisterprüfung vor. Jahr für Jahr unternimmt die Handwerkskammer Hannover erhebliche finanzielle Anstrengungen, um die Einrichtung und Ausstattung der mehr als 80 Fachwerkstätten, Labore und Theorieräume auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Insbesondere der Kfz-Bereich ist in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum in Norddeutschland ausgebaut worden, in das auch in den nächsten Jahren erhebliche Mittel zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung fließen werden.

„Ich freue mich schon auf das nächste Gespräch und die Besichtigung des Tagungszentrum in Garbsen, denn qualifizierte und praxisnahe Ausbildung sind ein Markenkern des Handwerks und darüber möchte ich mir sehr gerne auch vor Ort ein Bild machen.“ sagte Frank Straßburger zum Ende des Treffens.

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