Damals in Döhren: 1985 wählte die Spielvereinigung Niedersachsen-Döhren ihren Vorstand neu

Erwin Roggenbuck wurde im Februar 1985 zum zweiten Mal zum Vorsitzenden der Spielvereinigung Niedersachsen-Döhren gewählt.
Hannover: Döhren | Rosa Nelken, weiße Margeriten, dazu blau-weiß-goldene Schleifchen: Als kleines Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz in der Geschäftsstelle überreichte Erwin Roggenbuck vier große Blumensträuße an Damen des Vereins. Erwin Roggenbuck war Vorsitzende der Spielvereinigung Niedersachsen-Döhren und stand dem Sportverein seit 1983 vor. Nun wurde er an diesem Abend für weitere zwei Jahre in dem Amt bestätigt. Anfang des Jahres 1985 trafen sich im Clubheim an der Schützenallee die Mitglieder der Spielvereinigung, um in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Leopold Merkelbach und dem Ehrenvorsitzenden der Niedersachsen, Siegfried Hebestreit, einen neuen Vorstand zu küren. Fast 90 Mitglieder kamen zu der Versammlung. „Hier sind mehrere hundert Jahre Mitgliedschaft versammelt“, stellte Roggenbuck fest.

1985 scharrten sich um ihren Vorsitzenden dann die frisch gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Anne Reinhold und Reinhold Main, alter und neuer Schatzmeister wurde Herbert Rupelt , technischer Leiter Friedel Krenz , zum Pressewart berief die Versammlung Detlef Müller-Laser. Als Schriftführinnen bestimmten die Mitglieder Renate Müller und Gisela Schröder. Neben den Vorstandswahlen war die Ehrung langjähriger Mitglieder ein weiterer Höhepunkt des Vereinstreffens. Unter anderem wurden Walter Brandt und Kurt Mock seinerzeit für 60 Jahre, Friedrich Kraus für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Ja, und dann gab es doch einige Gegenstimmen, als es um die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um eine Mark ging. Obwohl dies doch nur den Wert eines „halben Glases Bier“ ausmachte, wie Schatzmeister Rupelt vorrechnete.

Im damaligen Bericht über diese Mitgliederversammlung im Maschseeboten lässt sich auch eine interessante Aktion der Arbeitsgemeinschaft Döhrener Vereine (AGDV) nachlesen. AGDV-Geschäftsführer Günter Arend machte in der Jahreshauptversammlung der Spielvereinigung auf eine Chance zur Selbstdarstellung des Vereins aufmerksam. Zum Altstadtfest 1985 (erinnert sich noch jemand an die sagenhaften Altstadtfeste in Hannover?) hatte die AGDV eine eigene Bühne geplant.

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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