Alpenverein feierte Richtfest an der Peiner Straße

Die Zimmermänner beim Richtspruch.
Hannover: Döhren | Die Sektion Hannover des Deutschen Alpenvereins feierte Mitte September (20. September) das Richtfest ihrer Kletterhalle an der Peiner Straße. Der Richtkranz hing von der Decke und zwei Zimmerleute kletterten am Gerüst bis oben hinauf, wünschten in ihrem Richtspruch dem Bau alles Gute und warfen einer alten Tradition entsprechend dann ihre Gläser in die Tiefe. Auch Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und einige Mitglieder des Rates und des Bezirksrates gratulierten den 1. Vorsitzenden des hannoverschen Alpenvereins Manfred Bütefisch zum Richtfest. Björn Johnsen überreichte einen Stoffkaktus als kleines Geschenk, weil der bauordnungsrechtliche Genehmigungsweg doch „etwas stachelig“ war.

Manfred Bütefisch zeigte sich indes optimistisch und hofft, dass seinem Verein die Kosten für ein teures externes Gutachten zum Sicherheitskonzept erspart bleiben. So ein Gutachten wird in Richtlinien des Sozialministeriums für kommerzielle Hochseilgärten vorgeschrieben. Eine Kletterhalle ist damit allerdings nicht vergleichbar. Gleichwohl fordert die Stadt Hannover – anders als etwa das Bauordnungsamt der Stadt Hildesheim oder das Staatshochbauamt für landeseigene Projekte - auch für die Kletterhalle in Döhren, dass ein unabhängiger Experte noch einmal über das Konzept drüber schaut. Es gebe nun aber, so Bütefisch, positive Signale aus dem zuständigen Ministerium. Danach soll wohl von der Aufsichtsbehörde gegenüber der hannoverschen Bauverwaltung klargestellt werden, dass eine gutachterliche Prüfung durch einen externen Sachverständigen hier nicht erforderlich ist.
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