Stadt informierte über Ausbaupläne zur Güntherstraße

Bezirksmanager Wolfgang Prauser eröffnet die Info-Veranstaltung zur Güntherstraße.
Hannover: Waldhausen | Neue Infos zum Straßenprojekt Güntherstraße. Vertreter der Stadtverwaltung berichteten heute Abend (16. Januar) im Freizeitheim Döhren über den aktuellen Stand der Ausbaupläne für die Anliegerstraße im Stadtteil Waldhausen.

Der süd-nordverlaufende Teil der Güntherstraße soll neugebaut werden. Nachdem die ersten Vorstellungen der Tiefbauer im Bezirksrat Döhren-Wülfel grandios gescheitert waren, setzt das hannoversche Rathaus nun verstärkt auf die Einbeziehung der betroffenen Anlieger. Bereits zum zweiten Male wurden nun die Güntherstraßenbewohner in den Thurnithisaal des Freizeitheims eingeladen. Bezirksmanager Wolfgang Prauser moderierte die ganze Sache, ging mit den Mikro durch die Reihen, damit jeder, der etwas sagen wollte, auch die Gelegenheit dazu bekam.

Das 151 Meter lange Teilstück der Güntherstraße soll bis zum Vierthaler Weg neu ausgebaut werden. „Wir haben jetzt auch Alternativpläne, um auf den größten Abschnitt wieder die Straße mit Kopfsteinpflaster zu bauen“, hieß es. Einer Reihe von Anliegern hatte sich dafür ausgesprochen, den historischen Anblick mit dem alten Pflaster zu bewahren. Allerdings: die Sache kostet etwa 20.000 Euro mehr. Über Straßenausbaubeiträge müssen die betroffenen Grundstückseigentümer dann die Kosten zu einem erheblichen Teil mitfinanzieren.

In der Kritik: ein geplanter Wendehammer und ausgebaute Bürgersteige am Nordende der Stichstraße. Wegen der guten Wendemöglichkeit befürchteten die Anwohner ein verstärktes Verkehrsaufkommen. „Das ist eine Gefahrenquelle“, hieß es. Auf die Fußwege im letzten Stück vor der dann beginnenden Grünanlage zwischen Maschsee und Döhrener Turm allerdings wollten viele Bürger an diesem Abend gerne verzichten.

Letztendlich entscheiden muss der Bezirksrat Döhren-Wülfel. Eine Reihe der örtlichen Politiker kam dann auch zu der Informationsveranstaltung und hörte sich die Bürgerbedenken an. Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck griff einen Vorschlag eines Anliegers auf. Ein Gespräch direkt vor Ort in der Güntherstraße sei eine gute Idee, meinte sie.
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