Heikles Thema: OB Stefan Schostok sprach auf dem 22. Jahresempfang der Matthäi-Kirche

Hannovers Stadtoberhaupt Stefan Schostok kam zum Jahresempfang der Matthäi-Kirche nach Wülfel.
Hannover: Wülfel | Mit einem schwierigen Thema beschäftigte sich die Matthäi-Kirchengemeinde auf ihrem 22. Jahresempfang im alten Gemeindehaus an der Loccumer Straße heute Vormittag (16. März 2014). „Die Asylfrage – Gedanken aus politischer und christlicher Sicht“ lautete der Titel des Referats, das Hannovers neuer Oberbürgermeister Stefan Schostok auf Einladung von Pastorin Heike Scheiwe und Heidegret Zielinski vom Kirchenvorstand hielt. Schostok griff den Gedanken des vorangegangenen Gottesdienstes auf und zitierte aus dem 3. Buch Mose: „Wie einen Einheimischen aus eurer Mitte soll euch der Flüchtling gelten, der bei euch wohnt und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ „Diesen Bibelspruch nehme ich für mich in christlicher und politischer Hinsicht an“, sagte Hannovers Stadtoberhaupt. Er forderte, eine Willkommenskultur aufzubauen und mit den Menschen darüber zu reden. Dass dies nicht immer leicht fallen wird, akzeptierte Schostok. „Man muss die Menschen in ihren Schwierigkeiten mitnehmen“, meinte er.

Nach dem Referat tauschten sich die Gäste der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde dann noch bei einem Glas Saft oder einer Tasse Kaffee und heißer Kartoffelsuppe aus. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel war dabei neben Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck, dem scheidenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Bert Oltersdorf und seinem Stellvertreter Jens Schade auch von Eva-Maria Hartmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen und ihrem Vize Björn Johnsen vertreten.
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