Bezirksrat beschloss SPD-Anträge: Altenbegegnungsstätte Mittelfeld soll sicherer erreicht werden können

So leer wie auf dieser Archivaufnahme ist die Straße meistens nicht: Ein Überweg soll deshalb den Zugang zur Begegnungsstätte erleichtern.

Hannover: Freizeitheim Döhren | Noch einmal standen Pflasterstraßen auf der Tagesordnung der 38. Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel Mitte März 2011 im Freizeitheim Döhren. Auf Initiative der SPD-Fraktion forderte der Bezirksrat die Stadt in einem einstimmig angenommenen Antrag auf, die Verkehrswege mit Kopfsteinpflaster im Stadtbezirk unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob und wie diese Straßen wieder vollständig hergerichtet werden können. Nachdem die Sozialdemokraten - um den Antrag auf eine möglichst breite Basis zu stellen - ihn um einige von der CDU gewünschte Passagen erweitert hatten, traten die übrigen Parteien dem Vorschlag bei. So konnte der Wunsch nach Wiederherstellung besonders des historischen Pflasters im Bereich von Alt-Döhren letztendlich als interfraktioneller Antrag verabschiedet werden.

Geschlossen votierten die Bürgervertreter daneben für einen weiteren SPD-Vorschlag. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, die Querungsmöglichkeiten an der Kreuzung Am Mittelfeld/Spittastraße zu verbessern. Insbesondere für Nutzer der Altenbegegnungsstätte und des neuen Nachbarschaftstreffs in den Räumen der früheren Stadtbücherei ist der Weg zu diesen Einrichtungen nicht ganz ungefährlich. Sascha Glade: „Die Anbindung an den ÖPVN ist sowohl an den Bus- als auch den Stadtbahnverkehr gegeben. Die Laufwege bis zur nächsten Ampel sind jedoch lang und werden insbesondere von in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen kaum angenommen. Wünschenswert wäre deshalb etwa ein Zebrastreifen zwischen dem Kastanienhof und dem Begegnungszentrum auf der Spittastraße.“

Im Anfrageteil der Bezirksratssitzung beschäftigte sich die SPD mit Schmutz und Unrat rund um Alt-Kleidercontainer. Besonders in der Loccumerstraße waren Probleme aufgefallen. Zuständig für die Reinigung ist das Unternehmen, welches die Kleidercontainer aufgestellt hat. Bürger können sich bei der Stadt über Dreck und Unrat beschweren. Von dort wird dann der Container-Aufsteller eingeschaltet. Außerdem erfuhren die Bezirksratsmitglieder auf eine weitere Anfrage der SPD-Fraktion, dass für die Stadt ein neuer Typ von Papierkörben entwickelt worden ist, der nach und nach im Stadtgebiet aufgestellt werden soll, jedenfalls soweit die Stadt und nicht AHA für die Flächen zuständig sind. Mit den neuen Abfallbehältern kann auch verhindern werden, dass Tiere den Müll auf der Suche nach Futter wieder herausholen und in der Umgebung verteilen.

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