Damals in Döhren: Als Fred Pilzner eine eigene Galerie eröffnete

Fred Pilzner im Februar 1984 vor seiner neueröffneten Galerie, in der er eigene Werke verkaufte.
Hannover: Döhren | In Döhren lebten und leben viele Künstler. Auch der zwischenzeitlich leider verstorbene Fred Pilzner lebte und arbeitete hier, bis er vor einigen Jahren in die Region verzog. Im Februar 1984 mietete er in der Querstraße ein kleines leerstehendes Ladenlokal an und eröffnete eine Galerie für seine eigenen Werke. Auf die neue Galerie wurde dann mit Gästen bei einem Gläschen Wein angestoßen.

Pilzner malte überwiegend mit Aquarell- und Ölfarben. Die Siebdrucke entstanden von Hand in seinem Atelier im Hof eines Hauses der Querstraße. Hier zeigte Fred Pilzner 1963 auch zum ersten Mal eine Ausstellung seiner Bilder. Bis 1984 hatte er danach zweimal im Foyer des Freizeitheimes Döhren seine Werke ausgestellt und sich zudem im Rahmen der 1000-Jahr-Feier des Stadtteils auch an der Gemeinschaftsausstellung Döhrener Künstler beteiligt.

Seinen beruflichen Werdegang begann der in Döhren geborene Künstler als Malergeselle. Anschließend besuchte er die Werkkunstschule Hannover und studierte Angewandte Malerei und Werbegrafik; 1963 bestand er die Meisterprüfung im Malerhandwerk. Anfangs führte Fred Pilzner noch eine Malerwerkstatt mit grafischen Atelier, der Schwerpunkt seiner Arbeit verlagerte sich aber zunehmend in den Bereich der Werbegrafik.

Seit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder. Die hier gezeigten Fotos und der Text gehen auf einen Artikel im Maschseeboten zurück. Im Rahmen einer Serie über die Künstler im Stadtteil Döhren berichtete ich 1984 auch über Fred Pilzner.
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