Markus I. schwingt sein närrisches Zepter über Döhren

Vorgänger Prinz Stephan I. des vergangenen Jahres mit Prinz Markus I. und Präsident Martin Weber (v.l.).
Hannover: Döhren | Martin Weber, Präsident der Funkenartillerie Blau-Weiß, machte es spannend. „Der neue Prinz hat mehrere Familienmitglieder im Verein“, plauderte er, dann wurde er konkreter. „Auch sein Vater war schon einmal Prinz, und sein Opa ebenfalls.“ Schließlich erfuhren die rund 160 Zuhörer, dass auch der Bruder mit im Saal sei. Schließlich fiel aber doch der Name. Markus Gödeke von der Funkengarde ist der neue Prinz Karneval von Döhren. Als Markus I. wird er bis Aschermittwoch die Döhrener Narren regieren, mit 20 Jahren einer der jüngsten Prinzen in der langen Geschichte der Funkenartillerie.

Bevor aber Markus I. den Thron des Frohsinns bestieg, wurde erst einmal am heutigen Freitagabend (20. November) Leib und Magen gestärkt. Traditionell lädt der Karnevalsverein vor seiner Prinzenkürung zum Wurstessen ein. Weil die Vorfreude schon immer die schönste Freude ist, gab Präsident Weber nicht gleich das Büfett frei. Zweimal mussten die Gäste in einer Polonäse um die Tische herumlaufen und die kulinarische Pracht bewundern, bevor zu Teller und Besteck gegriffen wurde. Unter den Gästen war auch politische Prominenz zu entdecken. Bezirksbürgerbürgermeisterin Antje Kellner feierte ebenso mit wie der Regionsabgeordnete Sascha Glade.

Nachdem Martin Weber seinem neuen Prinzen die Kette mit den 65 Namen der bisherigen Döhrener Tollitäten umgehängt und die Prinzenkappe mit den überlangen Federn unter „Döhren Alaaf“-Rufen aufgesetzt hatte, zeigten die Aktiven des Vereins kleine Kostproben aus dem neuen Programm der Karnevalssession 2015/16. Der Musikzug marschierte in funkelnagelneuen Uniformen auf, Funkenmariechen und Gardemädchen tanzten beschwingt und die Show-Girls traten wieder im blau-weißem Dirndl zu ihren Bayerntanz 2.0 auf. Dazwischen eingestreut gab es einige Grußworte, vom Niedersächsischen Karnevalsverband, vom Komitee hannoverscher Karneval, von der befreundeten Döhrener Schützenvereinigung und natürlich von der Bezirksbürgermeisterin. Sie würdigte das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder, das weit über das reinkarnevalistische Treiben hinausgeht. „Kein Laternenumzug und kein größeres Fest in Döhren ist ohne die Funkenartillerie denkbar“, sagte sie.
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