Damals in Döhren: Die erste „Fröhliche Stunde“ im Jahr 1984 war hoffnungslos überfüllt

Der enor Siegfried Wedekin und Sopranistin Gisela Gröger trugen beliebte Operettenmelodien vor.
Hannover: Döhren | Im Januar 1984 erlebte ein Angebot des Freizeitheimes einen wahren Massenansturm. „Der Raum ist voll“, seufzte seinerzeit die damalige Freizeitheim-Mitarbeiterin Gisela Gröger lange vor dem offiziellen Start. Was war los? Das Freizeitheim hatte wieder zu einer „Fröhlichen Stunde“ geladen und diesmal kamen richtig viele Gäste.

Die „Fröhliche Stunde“ war ein Format, das seit dem Frühjahr 1982 regelmäßig im Freizeitheim angeboten wurde. Anfangs erschienen nicht mehr als 15 Teilnehmer, doch dann steigerte sich allmählich die Gästezahl. Irgendwann besuchten dann im Schnitt etwa um die 75 Menschen die Veranstaltungen, jeweils an Sonntag-Nachmittagen. Auf dem Programm standen Diavorträge, Musik, Folkloretänze und auch schon mal eine Besichtigung des Döhrener Turms. Dazu gab es immer Kaffee und Kuchen. „Die Fröhliche Stunde ist aber keine Kaffeetafel!“ Darauf legte Günther Porsiel, der Gisela Gröger bei den Nachmittagen unterstützte, viel Wert.

Auf dem Programm der ersten „Fröhlichen Stunde“ im Januar des Jahres 1994 standen neben einen Diavortrag über Norwegen bekannte Operettenmelodien. Im immerhin für 90 Menschen konzipierten größten Clubraum des Freizeitheims drängelten sich die Besucher bis in die letzte Ecke. Theodor Dreimann, vielen Döhrenern noch als Hobby-Geschichtsforscher und Buchautor über die Döhrener Geschichte bekannt, zeigte Fotos seiner norwegenreise. Einen Querschnitt beliebter Operettenlieder trugen der Tenor Siegfried Wedekin und Gisela Gröger als Sopranistin vor. Am Klavier begleitete Maria Wiegand die beiden Künstler.

Obwohl sich die Veranstaltung ausdrücklich auch an Junioren wendete, kamen doch überwiegend nur Senioren, viele regelmäßig. Dazwischen wirkte an diesem Januar-Sonntagnachmittag ein junges Pärchen – sie und er noch nicht einmal 20 – etwas verloren. Die beiden planten einen Norwegenurlaub und wollten das Land vorher schon einmal per Lichtbild kennenlernen.

Seit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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