Gesehen in der Sonderausstellung Kaffee, Tee, Kakao
Hannover: Historisches Museum | Heute stand (mal wieder) das Historische Museum in Hannover auf der Agenda. Ich hatte diesmal überhaupt kein Thema im Sinn, also bin ich geruhsam durch die Räume geschlendert und habe hier und da mal auf den Auslöser gedrückt.
Entsprechend bunt durcheinander gewürfelt ist das Ergebnis dieser planlosen Knipserei, aber schaut am Besten selbst :-)
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Uwe, Deine Serie zeigt die Vielfalt im
Historischen Museum sehr gut.
Schade, dass sich hier die Öffnungszeiten so geändert
haben ... ich schaue mir bestimmt noch einmal die
`Heißen Drei` und `Gastarbeiter`als Sonderausstellung
an. Vielleicht an einem freitag, ist der Eintritt frei
Ich selbst probiere einige einstellungen aus, bevor ich mich für die mir richtig erscheinende entscheide. Bei dieser fotoreihe sehe ich allerdings keine gravierenden einstellungsfehler.
Jan hat schon recht. In RAW waren die Bilder ok, aber bei der Umwandlung ist irgendwas schiefgegangen, auch mit der Helligkeit. Ich hatte nur keinen Nerv, das ganze Prozedere mitten in der Nacht nochmal durchzuziehen.
Naja, von der reinen Lehre her hat Jan nicht ganz unrecht. Einige Bilder haben einen Farbstich, der schon auf den Weißabgleich zurückzuführen ist (besonders auffällig bei Bild 1, Bild 2 und Bild 20). Ihr kennt das noch aus der Analog-Zeit? Kunstlicht-Aufnahmen (ich rede jetzt nicht von Blitz, sondern von Lampenlicht) mit Tageslichtfilm gemacht ergab ohne Filter einen satten Rotstich, weil Lampenlicht eine andere Farbtemperatur hat als Sonnenlicht bzw. Blitz. Bei Papierbildern fiel das nicht so auf, weil die Kopieranstalt das entsprechend angepasst hat, aber bei Dias ...
Die Lichtverhältnisse im Museum waren hier und da etwas kritisch, weil es ein Mix aus Tages- und Kunstlicht war. Man kann der Kamera nun natürlich etwas helfen beim Weißabgleich, indem man diesen manuell einstellt. Das hätte aber die eine oder andere Testaufnahme bedingt und dafür war einfach nicht die Zeit. Natürlich kann man das, wie Jan auch schon anmerkte, nachträglich am Rechner korrigieren (mein persönlicher Favorit dafür ist die Freeware RawTherapee), aber wie ich Uwe so kenne, hat er dazu keine Lust ;-))) Persönlich korrigiere ich, wenn ich denn korrigiere, auch eher etwas in Richtung rot denn in in Richtung blau oder gar grün, weil ich die wärmeren Rottöne einfach lieber mag.
Mal schauen, was Jan noch dazu schreibt.
Alles in allem dennoch ein schöner schneller Streifzug durch die Exponate des Historischen Museums.
Edit: Ah, da hat sich was überschnitten. Verstehe, Uwe, da hat Dich die Konvertierungssoftware überlistet, wie? ;-)
Der Weißabgleich ist für die korrekte Farbdarstellung zuständig.
Beim Automatischen Weißabgleich mißt die Kamera die hellste Stelle im Bild, und versucht dann die Farbtemperatur so anzupassen, das eine weiße Fläche auch weiß und nicht wie auf diesen Fotos gelb dargestellt wird.
Bei Kunstlicht ist der Automatische Weißabgleich schnell überfordert und liefert falsche Ergebnisse.
In dem Fall hätte man bei der Weißabgleicheinstellung Kunstlicht wählen sollen.
Aber es ist auch kein Problem ihn danach per Software anzupassen.
Wenn man denn im RAW -Format arbeitet und nicht wie ich aus Bequemlichkeitsgründen im JPEG. Das konvertieren von RAW auf JPEG kostet mich zu viel Zeit, also nehme ich Fehler in Kauf.
(Und auch die Testerei vorher ist nicht unbedingt meine Welt).
Auch bei JPEG kann man den Weißabgleich hinterher korrigieren.
Und wenn man hinterher keine Lust hat was zu machen, muß man eben vor der Aufhahme die einstellungen in der Kamera vornehmen. Man muß sich schon etwas mit dem Thema befassen wenn man vernünftige Ergebnisse haben möchte.
Und die Testerei vorher ist auch nicht notwendig wenn man die Einstellungen seiner Kamera kennt.
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