dieses ist die 3. Folge über die Sanierung und Modernisierung der hannoverschen Innenstadt.
Auf diesen Bildern ist der Abriss der Fernmeldedienstgebäude im Bereich der Andraestr. sehr gut zu sehen.
Wenn man bedenkt, das hier noch vor kurzer Zeit realativ hochmoderne Nachrichtentechnik war, dann kann man sich über die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit ernsthaft Gedanken machen.
Über fachkundige Kommentare würde ich mich freuen!
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Mein Kommentar ist sicher nicht fachkundig. Aber ich bin auch der Meinung das die Schnelllebigkeit Grenzen gesetzt werden sollten.
Dieses Gebäude ist nur ein Beispiel von vielen. Vor kurzem wurden in der kleinen Packhofstraße ein oder mehrere Gebäude weggerissen und neu aufgebaut. Aber meiner Meinung nach sehen die neuen Gebäude architektonisch nicht besser aus als die Alten. Und das Sinn&Leffers Gebäude, soll das nicht auch weg? Obwohl es doch sicher als Verkaufsräume bestens geeignet wäre?!
Ich wette, die neue Ernst-August-Gallerie steht auch nicht länger als dreißig Jahre.
schon mal Plattenbau gesehen?
Und schnöde, was ist denn das für eine Architektur.
Die Fassade ist denkmalgeschützt, ich weiß allerdings auch nicht so recht warum.
Das ist ein schmaler Pfad von erhaltenswert bis abreißen!
Der 2. Gedankengang ist aber folgender: Durch die Digitalisierung sind Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet worden, dennoch war sie erforderlich. Nur so zum Verständnis!
Das AOK Gebäude ist auch zum Abriss freigegeben - Alter ca. 25 Jahre (wg.
schlechter Raumaufteilung und Asbest).
Mit anderer Leute Geld kann man sehr gut wirtschaften.
Nun ja, über Geschmack, auch bei der Architektur läßt sich streiten; aber wenn die Zeiten vor hunderten von Jahren auch so schnellebig gewesen wären, gäb es z.B. das alte Rathaus, den Frankfurter Römer oder die Speicherstadt in Hamburg nicht mehr. Ich denke die Vielfalt der verschiedenen Bebauungen macht das Ortsbild spannend und lebendig.
Architektur ist das eine, Wirtschaftlichkeit das andere. Es wird sich bei jedem der einzelnen abgerissenen Gebäude unter kurzsichtigen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gerechnet haben. Ob es sich volkswirtschaftlich rechnet, ist eine ganz andere Frage. Bezahlen werden es immer die Mitmenschen müssen, die am wenigsten an den Entscheidungsprozessen teilhaben.
Heiko Schäfer, Laatzen, 11.10.2009
Habe dort mal die Technick eingebaut. Post und Fernmeldegebäude sind ja fast alle abgerissen worden. Die Vermittlungsstelle Ludwigstr., das überarbeitete Fernmeldehochhaus und der Fernsehturm sind der Rest. Würde mich mal interessieren ob die unterirdischen Bauten noch vorhanden sind. Ist schon merkwürdig das alles mitzuerleben, es ist eine ganz andere Welt geworden, da auch die Menschen die dort gearbeitet haben einfach verschwunden sind.
Ja, was ist aus unserem "alten" Fernmeldeamt 1 geworden!?
Ich habe auch viele Jahre in diesem Gebäude gearbeitet, und man hatte damals noch eine besondere Beziehung zu seiner Arbeitsstelle, es war mehr als ein Job zum Geldverdienen. Darum geht es uns alten Post- bzw. Telekom-Leuten ziemlich nahe, was man aus unserem guten FA 1 gemacht hat, in dem wir jahrelang ein- und aus gegangen sind.
Am meisten vermisse ich die Kantienen, wo es Riesenbockwürstchen gab und die berühmten Fischdosen, leckere Brötchen und Kaffee. Im blauen Salon, Dienstamt, haben wir so manchen Sonnenaufgang erlebt. Dann gab es ja noch Postamt 2, Rosenstr., Fernmeldehochhaus, Postamt 2 Halle, Postgiroamt, Bundesbahn Bahnsteig 0, Joachimstr. OPD, Geradestr. Neuer Funkturm, Lindener Postamt und noch einige kleinere Verteilerstellen. Die Verpflegung war immer gut organisiert, es brauchte keiner hungern. Alles Geschichte !. Gruss an alle alten Kollegen, Heinrich.
Die Kantine Ro 1 soll aber noch erhalten sein. Vielleicht weiß das der Kollege Karl B. ??? Ich war am Ende meiner Dienstzeit bei der Zentrale in DA beschäftigt und habe das Ende nicht live erlebt.
Wo noch Überlebende anzutreffen sind ist der Fernmeldeklub Hannover Fernmeldeschule Kleefeld, bei der jährlichen Weihnachtsfeier Geradestr. und am 1. Mai Klagesmarkt im Postzelt. Habe dort vor langer Zeit sogar noch ein Bier mit Paule S. getrunken
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