Übergabe der Petition

Jens Pielawa und Mirko Ropertz übergeben 5931 Unterschriften an Bürgermeister Thomas Herman (re)
 
5931 Unterschriften gegen "10/17" plakativ auf einem A0 Poster - Die Meinung der Bürger zum hinhängen
Hannover: Hannover, Neues Rathaus | Heute hat die Initiative „Pro D-Tunnel“ nach erfolgreichem Abschluss ihrer Petition „Stoppt Projekt 10 / 17! – Für eine dauerhafte Tunnellösung der Linie 10 nach Ahlem!“ die gesammelten 5.931 Unterschriften an Hannovers Bürgermeister und Ratsvorsitzenden Thomas Hermann (SPD) übergeben. Der eigentliche Adressat der Petition war Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD), der zu der Zeit lieber ehrenamtlich tätige auszeichnete. So übergab der Vorsitzende der Initiative Jens Pielawa gemeinsam mit dem Initiator der Petition Mirko Ropertz die in 10 Ringordnern gesammelten Unterschriften an den Oberbürgermeister vertretenden Bürgermeister Hermann. Doch Bürgermeister Herman wiegelte ab: Zwar nehme er das Ergebnis der Petition zur Kenntnis, doch sei die Stadt Hannover gar nicht für den ÖPNV (öffentlichen PersonenNahverkehr) zuständig sondern die „Region Hannover“ der entsprechende Ansprechpartner. Die Mitglieder der Initiative bezweifeln das: Sollte die Stadt Hannover den gar kein Mitspracherecht haben wenn es darum geht wie die städtischen Flächen genutzt werden und welche Verkehrsangebote den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt als Alternative zum Auto gemacht werden. Zuletzt: Hat die Stadt gar nichts zu sagen wenn es darum geht wie ihre Mittel, wie ihre Steuergelder, ver-(sch-)wendet werden (63 Mio. Euro nach derzeitigem Stand). Spätestens bei der Frage der Bebauung des Steintorplatzes ist aber die Stadt Hannover allein in der Verantwortung und dies ist wiederum auch Inhalt der vorgelegten Petition: Der Erhalt der Bauvorleistungen und die Möglichkeit diese auch später nutzen zu können. Das wird wichtig werden, denn sollte das aktuelle Straßenbahnprojekt 10/17 je zu Ende gebaut werden (können), so wird schon mit der Inbetriebnahme die gesamte Leistungsfähigkeit erreicht sein! Es werden keine kürzeren Takte möglich sein als derzeit geplant, noch lassen sich längere Züge auf der Strecke einsetzen, die Länge der Bahnsteige auf bis zu 45m beschränkt wird. Damit ist es nicht einmal möglich die für diese kurvenreiche Strecke am besten geeigneten grünen Stadtbahnwagen des Typs TW 6000 als Zwei-wagenzüge einzusetzen. Das vor dem Hintergrund, dass allein in der Wasserstadt nach aktuellem Stand 1.800 neue Wohnungen geschaffen werden sollen und aktuell auch bekannt wurde das am Kronsberg 3.500 neue Wohnungen geplant werden. Das Gebiet „Messe Ost“ / „Kronsberg“ ist in der klassischen Stadtbahnplanung das eigentliche Ziel der Linien aus Richtung Limmer und Ahlem. Doch das Projekt 10/17 läßt keine Verlängerung in Richtung Osten zu, wohl aber eine Tunnelstrecke Goetheplatz – Steintor – Hauptbahnhof – Marienstr… Dafür ist der Erhalt der bereits gebauten Stationen „Steintor“ und „Hauptbahnhof“ Voraussetzung. Es ist erstaunlich, dass der Bürger- (und hier auch Fahrgastwille) und all‘ diese guten Argumente für eine andere als die unausgegorene Straßenbahnlösung im Hinblick auf die im September anstehende Kommunalwahl die Verantwortlichen von SPD und den „Grünen“ so gleichgültig scheinen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die vergangene Wahl des Regionspräsidenten mit rund 300 Stimmen unterschied, denkbar knapp ausgefallen ist und juristisch gerügt und nur geduldet wird.
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