Stefan Wenzel: "Dank an Bürger und Aktivisten" und "Ursprünglich nur Modernisierung des Landtags, seit 10 Jahren quälende Debatte".
Hannover: Niedersächsischer Landtag | Am 11. September 2012, Glockenschlag 12, luden Bündnis 90/Die Grünen zu einer Feierstunde in das Restaurant des Niedersächsischen Landtags ein. Es gab zwei Anlässe. Genau vor 50 Jahren wurde der Plenarsaal, entworfen vom hannoverschen Architekten Dieter Oesterlen, eingeweiht, aber es galt auch den gottlob verhinderten Abriss dieses Gebäudes mit einem Gläschen Sekt zu feiern. Sehr viele Architekten, aber auch Bürger unterschiedlichster Couleur und last but not least, die Aktivisten der Rote-Punkt-Aktion folgten der Einladung. In den Redebeiträgen wurden noch einmal die Vorzüge des Oesterlen-Baues hervorgehoben. Auf den Neubau-Entwurf ging man nicht mehr ein, er ist schon so weit weg. Daran ändert auch ein überarbeitetes Konzept des Architekten YI nichts mehr. Der Glasbau soll jetzt an das Schlossportal andocken, und die Kosten sollen jetzt nur noch 47 Millionen betragen. Wurde da etwas „rausgerechnet“? Hilfreich ist, dass Landtagspräsident Hermann Dinkla Ende Juli nach einer Sitzung der Baukommission verkündete: „Ich habe mit großer Zustimmung der Fraktionen entschieden, dass die Neubaupläne nicht mehr verfolgt werden“. Nun müssen die Umbaumaßnahmen zügig eingeleitet und noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden. Landtagsabgeordneter Enno Hagenah versprach, sich darum zu kümmern. Die Aktions-Gemeinschaft "Roter Punkt" wird die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten. Eine völlige Entkernung, so wie es der Landtagspräsident Hermann Dinkla andachte, sollte nicht geschehen, im Gegenteil, die Handschrift des Schöpfers muss auch im Innern erkennbar bleiben. Auch dies ist eine Forderung der Architekten, die Oesterlen wohlgesonnen sind. Zum Schluss der Veranstaltung meldete sich noch ein ein Teilnehmer und bat um einen Redebeitrag, der ihm dann auch gewährt wurde. Prof. Kay Marlow merkte an, dass man doch den Koch-Panse-Entwurf aus dem Jahr 2002 modifizieren könne, um nicht wieder bei null anzufangen. Dieser Vorschlag stieß bei den anwesenden Politikern auf wenig Gegenliebe. Hier noch die Rednerliste: Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag Prof. Wilhelm Meyer, Dipl. Ing., ASP, Architektenbüro Schneider, Meyer und Partner Dr. Sid Auffarth, Bauhistoriker, Ortskurator Hannover Deutsche Stiftung Denkmalschutz Moderation: Enno Hagenah, Bündnis 90/Die Grünen
Es hat sich in den letzten hundert Jahren bei der Einschulung, die Kleidung einmal ausgenommen, nicht so viel verändert. Man zeigt stolz Zuckertüte und Schulranzen und bekommt die besten Wünsche zum Schulanfang "Lerne fleißig und schnell, damit du deinen Eltern große Freude bereitest", oder "Denke daran, du lernst nicht für uns, sondern für dich".
Doch halt, in der Schultüte sieht es mittlerweile doch etwas anders aus,...
Hannover: Medienhaus | Initiative "Lebensraum Linden" und Wirtschaftsforum "Lebendiges Linden" luden am 26. Oktober 2010 um 19 Uhr zu einem großen Themenabend "Rund um den Schwarzen Bären" ein. Der Veranstaltungsraum im Medienhaus
Schwarzer Bär 6/ Eingang Minister-Stüve-Straße war brechend voll, als Michael Jürging die Gäste willkommen hieß und kurz darauf den ersten Programmpunkt aufrief "Bilderschau historischer Straßen und Gebäude rund um die...
Jüdische Friedhöfe werden im Hebräischen "Beth Olamin" (deutsch: "Haus der Ewigkeit" oder "Guter Ort") genannt und dürfen nur mit einer Kopfbedeckung (Kippa, Mütze oder Hut) betreten werden. Nach dem Besuch des Friedhofs wäscht man sich die Hände, weil die Nähe der Toten kultisch unrein macht.
Ein Grab ist auf Ewigkeit angelegt, darf nicht eingeebnet werden. Aus diesem Grund ist der Friedhof in Bothfeld bereits die dritte...
Hannover: Historisches Museum | Am 12. September 2012 eröffnete Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (CDU) im Paul-Löbe-Haus des Bundestages die Wanderausstellung „150 Jahre deutsche Sozialdemokratie: Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“. Gezeigte Dokumente, Fotos und Filme sind aus dem Archiv der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die auch als Organisator auftritt. Aktuell legt die Schau, die in 24 deutschen Städten zu sehen ist, einen...
Arbeit der BI „Für Osterode“ geht weiter
Osterode (BI). Wie auf der letzten Zusammenkunft der Bürgerinitiative „Für Osterode“ im Restaurant „Da Capo“ besprochen, hat der Vorstand der Initiative in den letzten Tagen eine Eingabe an den Petitionsausschuss des Niedersächsischen Landtages erarbeitet und diese dem entsprechenden Gremium zugesandt.
Wie die BI „Für Osterode“ in der Eingabe ausführt, möchten die Menschen im...
12.April.2013
Bürgerinitiative Für Osterode
Schillerstraße 17
37520 Osterode am Harz
An den Petitionsausschuss
des Niedersächsischen Landtages
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1
30159 Hannover
E i n g a b e
an den Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtages in Hannover
Wir, die Bürgerinitiative für Osterode, als bürgerliche und...