Wo: Landtag
Wann: 17.02.2010 16:00 Uhr
DRK-Ortsverein Laatzen besucht niedersächsischen Landtag
Laatzen: Landtag | Laatzen
Pressemitteilung 07/2010
Übergabe einer Petition zum Erhalt des Rettungsdienstes an Landtagsabgeordneten Christoph Dreyer
Am zweiten Tag der Februar-Sitzungswoche des niedersächsischen Landtags hatte der Laatzener Landtagsabgeordnete Christoph Dreyer den DRK-Ortsverein Laatzen zu einem Besuch eingeladen.
Zu Beginn wurde die DRK-Gruppe vom Besucherdienst der Landtagsverwaltung begrüßt und ein zwanzigminütiger Film über die Arbeit des Landtags in der 16. Wahlperiode gezeigt. Im Anschluß ging es dann auf die Besuchertribüne im Plenarsaal, wo die 24 Mitglieder des DRK-Ortsverein Laatzen eine Stunde den Debatten im Plenum verfolgten.
Um 16 Uhr hatte Christoph Dreyer gemeinsam mit Kolleginnen Dr. Silke Lesemann und Almuth von Below-Neufeld zu einer kleinen Diskussionsrunde geladen. Zu Beginn bedankte sich die erste Vorsitzende des DRK-Ortsverein Laatzen, Marion Weber, bei den Abgeordneten für die Einladung und stellt kurz den Laatzener DRK-Ortsverein und dessen Aufgaben vor.
Weber nutzte außerdem das Treffen eine von allen vier DRK-Ortsvereinen im Laatzener Stadtgebiet unterschriebene Petition an die drei Landtagsabgeordneten zu überreichen. Es geht nicht nur um den Erhalt des Rettungsdienstes in der Region Hannover durch die Hilfsorganisationen und damit auch die Laatzener DRK-Rettungswache, insbesondere um den Erhalt, der in Deutschland üblichen, Qualität des Rettungsdienstes, also mit entsprechend hochqualifiziertem Personal auch eine Versorgung vor und während des Transportes. Weber macht auch deutlich, dass die Ortsvereine eine Unterschriftenaktion zugunsten der DRK-Wache starten würden.
Christoph Dreyer erklärte generell seine Unterstützung und die seiner Partei CDU, wobei er auf die Region Hannover als Verantwortliche verwies. Der CDU-Stadtverband hatte bereits den Leiter der DRK-Rettungswache, Herrn Ralf Antabi, zu einem Vortrag eingeladen. Dreyer stellte klar, dass fraktionsübergreifend der bestehende hohe Standard im Rettungsdienst unterstützt wird und die Fraktionen auf der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Hilfsorganisationen seien.
Im Anschluß hatten die Besuchergruppe des DRK die Möglichkeit Fragen zu stellen. Auf die Frage, was eine "Große Anfrage" sei, erklärte die SPD-Abgeordnete Lesemann, dass dadurch der Opposition die Möglichkeit gegeben wird wichtige Infos durch die Regierung zu erhalten. Dreyer ergänzte, dass auch die Koalition diese Anfragen nutzt, um z.B. eine Bindung zwischen den Arbeitskreisen und Minis-terien zu nutzen. Außerdem würden nur für Niedersachsen bewegende Themen in solchen "Großen Anfragen" behandelt. Die FDP-Abgeordnete von Below-Neufeld fügte hinzu, das eine Positionsdarstellung sowie eine Berichterstattung möglich sei.
Als weitere Frage wurde die Unruhe bzw. das Kommen und gehen während der Plenarsitzung aufgeworfen. Dreyer berichtete, dass zwar eine Anwesenheitspflicht herrscht, jedoch während der Sitzungswochen, die von Dienstags bis Freitags dauern, läuft die Büroarbeit und Besprechungen weiter. Diese Sitzungswochen sind wie Markttage, umschrieb Dreyer, aber bei abstimmungsrelevanten Sit-zungen sind natürlich alle Landtagsabgeordnete im Plenum.
Der Besuch im niedersächsischen Landtag war sehr interessant und aufschlussreich, um die Arbeit der Landtagsabgeordneten ein wenig näher kennen zulernen. Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins verabschiedeten sich nach gut drei Stunden gegen 18 Uhr mit einem Gruppenbild mit den drei Land-tagsabgeordneten Lesemann, v. Below-Neufeld und Dreyer auf der Treppe vor dem Leibnizsaal.
Wer Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit bei dem Alt-Laatzener DRK-Ortsverein oder bei der Laatzener DRK-Bereitschaft hat, kann sich im Internet unter www.DRK-LAATZEN.de informieren. (hent)







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