Anwohner sollen nicht für Strahlenmüll zahlen! LINKE fordert Engagement des Landes bei De-Haën–Sanierung

von Maik Rudolph aus Laatzen | am 27.01.2010 | 147 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 0 Bilder

Hannover: Neues Rathaus Hannover | Die beiden Linksfraktionen in der Regionsversammlung und dem Rat der Stadt Hannover fordern, die Anwohnerinnen und Anwohner des mit Altlasten verseuchten Gebietes um den De-Haën-Platz nicht mit den Kosten der Sanierung zu belasten. Nach einer gemeinsamen Fraktionssitzung schlagen sie jetzt vor, die für die Sanierung der Privatgelände veranschlagten 4,4 Mio. Euro zu gleichen Teilen zunächst über die Haushalte der Region und der Landeshauptstadt Hannover zu finanzieren.

„Es geht nicht an, dass nach den derzeitigen Planungen 75 Prozent der Kosten bei den Anwohnern hängen bleiben, obwohl sie den Strahlenmüll dort gar nicht zu verantworten haben“, betont der umweltpolitische Sprecher der Regionslinken, Dr. Michael Braedt. Wir begrüßen den Einstieg von Stadt und Region in die Sanierungsverantwortlichkeit, aber anstatt die Anwohner heranzuziehen, sollten Stadt und Region lieber versuchen, vom Land sowie von Honeywell weitere Sanierungsmittel heranzuholen.“

Oliver Förste, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat ergänzt: „Umweltminister Sander hätte jetzt die seltene Chance, sich auch einmal positiv in Hannover zu präsentieren. Dazu müsste er endlich den berechtigten Forderungen nach einem Altlastenfond nachkommen oder eine direkte Landeszuweisung für die Sanierung des De- Haën–Geländes veranlassen. Da auch die CDU im Rat der Landeshauptstadt diese Forderung unterstützt, sollte sich Ministerpräsident Wulff persönlich einschalten“, schlägt Förste vor.

www.linksfraktion-hannover.de

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