Der Zirkus "Universal Renz" lädt zur Vorstellung ein.
Aktivisten von Meine Stimme für Tiere gelangen unverhofft mittels Freikarten ins Zelt und werden Zeuge verschiedener Tierdressurnummern mit Tigern und Elefanten sowie anderer Zirkusattraktionen. Die Stickigkeit in der unzureichend gelüfteten Zeltanlage führt bald zu einem vorzeitigen Verlassen der Vorstellung.
Als einer der Aktivisten kurz vor dem Ausgang denjenigen Mitarbeiter des Zirkus „Universal Renz“, der in der Show den lustigen Clown spielt, auf die Haltung und Nutzung von Tieren in einem Zirkus anspricht, war es vorbei mit der ausgelassenen Fröhlichkeit. Ein Handzeichen und die Aussage „Das sind Tierschützer“ haben veranlasst, dass mehrere Zirkusmitarbeiter auf die Aktivisten zu rannten und sie mit Gewalt aus dem Zelt beförderten. Während innerhalb des Zeltes die Show weiterlief, kam es draußen von Seiten verschiedener Sicherheitskräfte zu mehreren Androhungen von Schlägen und Prügeln.
Als die Aktivisten den Bereich des Zirkus verlassen wollten, wurden sie von einem LKW, der von einem Mitarbeiter des „Universal Renz“ gefahren wurde, überrascht. Der Fahrer hat versucht, die beiden Tierschützer anzufahren. Die konstant gehaltene Geschwindigkeit zeigt deutlich, dass beabsichtigt war, die Tierschützer an- oder zu überfahren. Die Aktivisten retteten sich mit einem Sprung zwischen die parkenden Autos. Während dieser Tat applaudierten die mittlerweile etwa 15 versammelten Zirkusmitarbeiter lautstark am Eingangstor und würdigten somit diese ungeheuerliche Tat. Die Polizei ist anschließend informiert wurden und leitete einen Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung ein.
Dieser Vorfall reiht sich in weitere Skandale des Zirkus „Universal Renz“ ein. Mehrere Ausbrüche der zirkuseigenen Tiere, die dabei Polizisten und Fußgänger verletzten oder Hunde tot bissen.
Update: Der Strafantrag gegen den Fahrer des LKW vom Zirkus "Universal Renz" wurde von der Polizei auf: versuchte gefährliche Körperverletzung/Nötigung/gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr(§§ 223, 224, 22, 240, 315 b StGB) erhöht.

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