Traumwelten durch Langzeitbelichtung

René Ledrado (rechts) spricht über seine Bilder. Die Fotoausstellung läuft noch bis zum 19. Dezember.
Hannover: Mitte | „Er hat den Jahrmillionen des Universums ins Auge geschaut.“ So poetisch beschrieb Dorothee Warnecke, Programmbereichsleiter „Kulturelle Bildung“ der Volkshochschule Hannover, das Werk des hannoverschen Fotografen René Ledrado. Heute am frühen Abend wurde in der Halle der Volkshochschule am Theodor-Lessing-Platz seine Fotoausstellung mit den großformatigen Bildern eröffnet. Unter dem Titel „Bilderwelten“ sind die Aufnahmen nun bis zum 19. Dezember zusehen. Neben effektvollen Composings (so heißen heute Werke, die früher schlicht als Fotomontagen bezeichnet wurden) beeindrucken vor allem Landschaftsaufnahmen. Es sind richtige Traumwelten entstanden. Der Trick von René Ledrado: diesen besonderen Effekt erreichte er durch Langzeitbelichtungen. „Damit sammele ich Lichtfärbungen ein“, erzählt der Fotograf, der seine Kenntnisse auch als Dozent der Volkshochschule in Fotokursen weitergibt. Seine Bilder laden das Auge des Betrachters ein, wie es in einem Text zur Ausstellung heißt, „in ihnen zu wandern und zu verweilen – sich hinein ziehen zu lassen in eine andere Welt.“
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