Schloss Marienburg und Conrad Wilhelm Hase
Schloss Marienburg, Bauzeit 1857–1867, zählt zu den bedeutendsten neugotischen Baudenkmälern Deutschlands. Es war ein Geschenk des Hannoverschen Königs Georg V. an seine Frau Marie und sollte als Sommerresidenz und Jagdschloss dienen.
Entworfen wurde das Schloss von den Architekten der Hannoverschen Schule- Conrad Wilhelm Hase und Edwin Oppler, der es vollendete. Conrad Wilhelm Hase hat in Hannover unter anderem die Apostel-Kirche und die Christuskirche entworfen und war Begründer der Hannoverschen Architekturschule.
Hases Architekturstil ist von mittelalterlicher Bachsteingotik geprägt. Zu seinem umfangreichen Werken zählen auch der Bahnhof in Lehrte und Celle. Seit der Umgestaltung des Platzes vor der Christuskirche trägt dieser Platz seinen Namen. Als Hannoveraner stolpert man immer wieder über seine Werke z: B. auch das Mausoleum von Graf von Alten zählt dazu. Die Inneneinrichtung des Schlosses Marienburg stammte ursprünglich auch von Hase. Sein Schüler Oppler gestaltete aber vieles um, sodass nur noch wenige Elemente von Hase vorhanden sind.
Es lohnt sich in und um Hannover mal auf den vielfältigen Spuren Conrad Wilhelm Hases unterwegs zu sein.
• Restaurierung der Kirchen Innenraumgestaltung der Kirche
St. Michaelis und St. Godehard in Hildesheim
• St. Nikolai in Göttingen (1861)
• Restaurierung der St. Nikolai in Lüneburg(1865–1871)
• Restaurierung der St. Bonifatius in Hameln(1870–1875)
• Restaurierung der Frankenberger Kirche in Goslar(1873–1880)



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