Ein Tag als Radio-Moderatorin
Ich war furchtbar aufgeregt, als ich morgens am neuen Rathaus ankam. Wir sechs Leute vom Radioteam (Markus, Jens, Filip, Emmanuel, Robin und ich) wurden von Natalie Deseke und Janice Kühn von n-21 begrüßt. Dann erklärte Natalie uns unsere Aufgaben: wir sollten Interviews mit Schülern, Lehrern und Politikern während des Planspiels "Pimp Your Town!" führen, außerdem sollte mindestens einer Natalie beim schneiden der Beiträge helfen. Ich erklärte mich dazu bereit.
Danach nahmen wir zusammen das Intro für den Podcast auf. Natalie hatte ein Script vorbereitet. Wir teilten den Text untereinander auf und sprachen ihn auf Band. Einige Passagen mussten wir mehrmals aufnehmen, weil sich einer versprach, doch zum Schluss hatten wir alles drauf.
Die anderen fünf machten sich auf den Weg, um vor den Ausschuss-Sitzungen Interviews zu führen. Ich blieb bei Natalie und Janice. Wenig später kamen Jens und Markus mit einem Schüler-Interview zurück. Jetzt hatte ich endlich was zu tun. Natalie zeigte mir, wie man mit dem Programm „Audacity“ Audioaufnahmen schneidet, außerdem musste ich einen Einleitungssatz aufsprechen.
Das war im Grunde genommen auch alles, was ich an dem Tag zu tun hatte: Wenn ein Interview reinkam, musste ich es schneiden und einen Einleitungssatz aufsprechen. Das hat mir allerdings sehr viel Spaß gemacht.
Am Ende habe ich dann doch noch ein Mikrophon in der Hand gehalten: Ich habe Frau Prigge von der Heisterbergschule, Gregor Dehmel vom Verein „Politik zum anfassen“ Und Melanie Walter, eine der Hauptinitiatoren des Planspiels, interviewt. So habe ich alle Bereiche des Radio-Journalismus kennen gelernt.
Am Ende wollten wir alle Beiträge In einen Podcast zusammenschneiden, aber die Zeit hat nicht mehr gereicht. Deswegen musste ich am nächsten Tag nochmal zu n-21, um fehlende Einleitungssätze aufzusprechen.. Der zusätzliche Tag hat mir nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich fand es sehr interessant, zu erleben, wie so ein Radiobeitrag entsteht. Alles in Allem fand ich es im Nachhinein sehr gut, dass wir keine Ratsherren geworden sind.



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