der neu gestaltete platz vor der hannoverschen oper
opernplatz Hannover
Nun ist er eingeweiht worden, der neue platz vor dem operngebäude mitten in Hannover: Das mahnmal für die aus Hannover stammenden jüdischen menschen, die in den nazi-kzs umgebracht worden sind, der dazugehörige "irrgarten" aus immergrünem gebüsch.
Schade, dass die stolpersteine, die ebenfalls dem gedenken an die von den nazis ermordeten menschen dienen sollten, der "offiziellen" gestaltung offenbar im wege lagen. Sie hätten gut hierher gepasst !
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Ich finde es wird, mit allem Respekt für die 'Umgekommenen, langsam Zeit ein Mahnmal aufzustellen, für alle die dafür einsetzen, dass heute den ewig gestigen 'Stiefelträgrn' mal ein großer Spiegel vorgesetzt wird.
+++ Kein Meter für NAZIs in Hannover +++
Nie wieder Krieg. Diese Worte waren in die 2 Skulpturen gemeißelt. Setzung der Skulptur war im Juni 1999. Anlass: Kosovokonflikt und NATO-Bomben. In einer Ratssitzung der Stadt Hannover im Herbst 1999, wurde darüber gesprochen, die Friedenssteine am Opernplatz liegen zu lassen. 9 Jahre hat das Werk dort friedlich gelegen. In die gelungene Neugestaltung des Opernplatzdreiecks würde das Werk "Die Friedenssteine" gut passen. Der Bezirksrat Hannover Mitte hat mit großer Mehrheit für ein Zurückkehren der "Friedenssteine" in die Opernplatzneugestaltung gestimmt.
Mit besten Grüßen, Wilfried Behre
Ob nun - lt. Aussage der Stadt Hannover - "die Friedenssteine der besonderen Würde und Bedeutung des Holocaust-Mahnmals nicht entsprechen würden" - sei dahingestellt.
Aber gehören die Friedenssteine nun auf einen städtischen Bauhof?
Das Mahnmal ist aber schon rund 10 Jahre dort, vielleicht sogar länger. es wurde noch von der früheren NDR-Intendantin Lea Rosh initiiert. Es stand früher nur gegenüber der Straße und wurde versetzt. Jetzt steht es nicht mehr so abseits, sondern mehr im Mittelpunkt. Wenn die Weinproben im Herbst stattfinden, dann können die Besucher sich besser dort übergeben. Ich weiß auch nicht was man sich dabei gedacht hat?! austrianer
Das mahnmal ist nicht von Lea Rosh gestaltet, sondern die errichtung eines mahnmals ist von ihr angeregt worden.
Im übrigen bin ich anderer meinung über Lea Rosh: Es fällt einigen kommentatoren offenbar immer noch sehr schwer eine intelligente, schlagfertige und kämpferische frau zu akzeptieren. Bei einem mann nennt man das wohl durchsetzungsvermögen... bei einer frau liebt man(n) ein solches verhalten nicht ?
"Wäre nett, wenn ihr in weiteren kommentaren wieder zum thema des beitrages zurückfinden würdet. "
Das sind wir, es ist Geldverschwendung meiner Meinung nach. Solch ein Platz sieht schön aus keine Frage, aber ich denke da gibt es weitaus bessere Projekte, in die die Stadt Hannover hätte das Geld fließen lassen können.
Du lenkst ab von deinen Unterstellungen=)
Zum inhaltlichen: Ich bin anderer meinung und halte ein / dieses mahnmal für eine wichtige und richtige sache. Über die künstlerische gestaltung kann man lange diskutieren...oder auch nicht. Denn ob mir ein kunstwerk gefällt oder nicht, ist meine eigene subjektive sichtweise.
Was zu überlegen wäre seitens der stadt Hannover, evt. auch in kooperation mit der region, wäre ein mahnmal für alle getöteten der weltkriege.
"Wäre nett, wenn ihr in weiteren kommentaren wieder zum thema des beitrages zurückfinden würdet"
Wieso "ihr"? Wolfgang warf ein, dass das Mahnmal von dieser Person initiiert wurde - das war topic - und ich erinnerte an gewisse Vorgänge bezüglich eines anderen Mahnmals und ermahnte zur Vorsicht - was sich auch noch ums Mahnmal drehte - also immer noch topic.
Dass man manche von anderen erwähnte Person nicht mag, wird man ja noch erwähnen dürfen - und da ich eh nicht viel über solche Gestalten reden mag, hab ich nur ein paar Links dazu gepostet, auf dass sich jeder selbst ein Bild mache.
Die Theorie, dass Männer weibliche Gutmenschen mehr kritisieren als männliche, ist weniger topic - aber die stammte von dir selbst ;)
Michel hat übrigens nur das Mahnmal als weniger wichtige Kostenquelle bezeichnet - und war damit völlig topic.
Und nun weiter:
"...Was zu überlegen wäre seitens der stadt Hannover, evt. auch in kooperation mit der region, wäre ein mahnmal für alle getöteten der weltkriege..."
So nach dem Motto "Huch, da gabs ja noch andere Opfer - machen wir mal schnell noch ein Alibidingens für alle Opfer aller Kriege", weil man vergessen hat, dass es da noch Millionen anderer Opfer gegeben hat?!
Also wenn es schon eins für jüdische Opfer geben soll bzw. gibt, wieso dann nicht auch welche für die anderen Opfergruppen?
Hans Werner, Michael, Andreas: Es ist richtig. Frau Rosh hat das Denkmal nicht gestaltet. Sie hat es initiiert (das Projekt ersonnen und damit ins Leben gerufen und durchgesetzt) und für das Denkmal gekämpft und Geld gesammelt. Und die Stadt Hannover hat neben dem Grundstück auch im Rat die Genehmigung zur Aufstellung des Denkmals gegeben. Das Denkmal wurde frei finanziert. Wer im Übrigen für die anderen Gruppen des Holocoust eine durchsetzungsfähige Person findet, wird bei der Schaffung eines weiteren Denkmals sicher nicht so erfolgreich sein, wie die genannte "Edith Rohs". Ich sehe das Denkmal für alle Opfer aus dieser Zeit und finde die Diskussion über fehlende Opfer- oder besser Denkmalstauglichkeit für müßig. Opfer sind tot. Und wieder andere sind sehr tot? Ein Unterschied zwischen Pietät und Zweckmäßigkeit? Es heißt zu Recht "Denkmal". Denk mal ! austrianer
Wie gesagt, zu dieser besagten -hm- Person mag ich nix weiter sagen ;)
Wolfgang, wie du oder jeder andere das Denkmal betrachtet und sieht, hat doch keiner angesprochen oder kritisiert.
Aber oben stand "Das mahnmal für die aus Hannover stammenden jüdischen menschen, die in den nazi-kzs umgebracht worden sind" und darauf bezog sich mein kurzer Einwurf, der sich aus dem Einwurf von Michel ergeben hat.
Es ist halt so, dass ständig die jüdischen Opfer thematisiert und bedacht werden, während alle anderen, nicht jüdischen Opfer meist ignoriert oder bestenfalls zweitrangig behandelt werden. So auch im obigen Fall durch Hannover - egal, wie man sich das individuell hinterher zurecht"sehen" möchte. Das ist für mich immer wieder mindestens taktlos.
Woran das liegt, kann man nur vermuten. Weil der ZdJ lautere Lobbyarbeit als andere betreibt? Weil bei solchen Bauten seltener nach weiteren für andere Gruppen gefragt wird, wenn man sie den jüdischen Opfern widmet als umgekehrt? K.A. - ist halt so. Und mich störts halt ein wenig, weil ich es ungerecht finde - mehr nicht.
Der oper unter den rock geguckt. (...
Eindrücke, überblick, einblicke, ausblicke hinter die kulissen eines riesigen betriebes mit rund 900 beschäftigten:
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Am 5.Mai 2012 war der 4.Trainerworkshop der Judo-Region-Hannover im Olympia- und Bundesstützpunkt Hannover. Neben dem 1. Vorsitzender der Judo-Region...
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