Zeltlager der Feuerwehr Gödens
Ihr 125 jähriges Bestehen feierte die Freiwillige Feuerwehr Gödens in
diesem Jahr mit einem großen Zeltlager. Eingeladen war neben der
Jugendgruppe des Technischen Hilfswerk (THW) Jever auch die Jugendgruppe des THW Hannover/Langenhagen.
Bei der ersten gemeinsamen Nachtwache der Feuerwehr und THW Jugend wurden schnell die ersten Kontakte geknüpft. Nach einer kurzen Nacht und einem ordentlichen Frühstück hieß es schick machen. Schließlich stand der
Ausmarsch durch den Ort an.
Anlässlich des Jubiläums hatte die Feuerwehr Gödens eine Übung vorbereitet,
in der sie den vielen Zuschauern den Aufbau einer Löschstrecke zeigte.
Gespannt verfolgten nicht nur die Jugendlichen des THW die interessante und
spannende Übung.
Bis zum Abend herrschte im Lager reges Treiben. Auch ein plötzlich
auftretendes Gewitter konnte den Jugendlichen die gute Stimmung nicht
vermiesen. Ob beim Schlauchspringen oder der Sockendisko, gefeiert wurde bis in die späte Nacht. Da in der Turnhalle keine Turnschuhe getragen werden
durften, wurde aus der Not heraus eine Sockendisko veranstaltet.
Trotz Muskelkater in den Beinen freuten sich die Kids am nächsten Morgen auf
den anstehenden Leistungswettkampf.
Bei strahlend blauen Himmel begann um 10:00 Uhr der Wettkampf. An zweiter
Stelle startete das THW Team Jever/Hannover. Zunächst sah es beim Gläser
Transport auf einem Tablett nicht schlecht aus. Die Gläser mussten über den
gesamten Wettkampf von Station zu Station getragen werden, ohne dabei Wasser zu verschütten.
Doch schon bei der zweiten Aufgabe stießen die Jugendlichen an ihre Grenzen. Saugschläuche mit Schnellkupplung in einer möglichst schnellen Zeit kuppeln und zu einem Kreis formen. Das gelang etwas langsamer als bei den Gruppen der Feuerwehr. Nichts desto trotz gaben sie nicht auf und kämpften sich wacker durch den Wettkampf. Bei der letzten Aufgabe musste mit einer
Feuerpatsche ein Tischtennisball in ein Tor befördert werden. Das war gar
nicht so einfach, denn man musste die richtige Kraft aufwenden, um den Ball
Richtung Tor zu bekommen. Als dies geschafft war, hieß es kurz verschnaufen,
um Kräfte für den im Anschluss stattfindenden Orientierungsmarsch durch den
Ort zu tanken.
Beim Orientierungsmarsch gab es nicht nur Fragen zu beantworten, sondern
auch viele lustige Spiele zu bewältigen. Wie zum Beispiel einen
Tischtennisball durch einen Schlauch zu führen, ohne diesen dabei zu
zerquetschen oder Gummibärchen mit dem Mund aus einem Wasserbehälter zu
fischen. Auch bei dem Orientierungsmarsch war wieder die Aufgabe mit den
Saugschläuchen dabei. Mit der Erfahrung vom ersten Durchgang ging es
schneller als am Vormittag. Glücklich aber geschafft kamen die Jugendlichen
nach dem Orientierungsmarsch zurück ins Zeltlager. Kurz die Klamotten
gewechselt und auf ging es zur Erfrischung an den Sander See. Allen tat
diese Abkühlung nach so einem Tag gut. Am Abend dann waren alle Müde und
lagen schnell in ihren Betten.
Kaum eingeschlafen war schon der Tag der Abreise da. Nach der Siegerehrung
und der Verleihung der Jugendflamme 1 und 2 wurden die Zelte abgebaut. Ein
kurzes aber sehr schönes Zeltlager ging zu Ende.
Vielen Dank für die Einladung und wir kommen gerne wieder.




Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .