DRK einsatzbereit auf dem Schützenfest

Hannover: Schützenplatz | Pressemitteilung 26/2010

Wenn andere feiern, sind die ehrenamtlichen Sanitäter des DRK-Region Hannover im Notfall schnell zur Stelle.

Hannover - In den kommenden zehn Tagen steht für das Deutsche Rote Kreuz der Region Hannover alles im Zeichen des weltgrößten Schützenfestes.

An der Strecke des Schützenausmarsches am Sonntag durch Hannovers Innenstadt sind elf Rettungswagen, vier Notärzte, elf Krankenwagen sowie fast 100 Sanitäter im Einsatz. Die Einsatzkräfte gehen von einem erhöhten Einsatzaufkommen aufgrund der zu erwartenden wärmen Witterungsverhältnisse während des Umzuges aus.

So sollten sich die Zuschauer als auch die Schützen möglichst eine längere Einwirkung der Hitze vermeiden. "Gerade bei dem warmen Wetter", empfiehlt die Notärztin und Internistin Tanja Fahrenhorst vom DRK-Region Hannover, "sollte auf übermäßigem Genuss alkoholischer Getränke verzichtet werden." Festes Schuhwerk, ein paar Stücke Obst und eine Literflasche Wasser sind laut Fahrenhorst die besten Begleiter für ungetrübte Stunden auf dem Schützenfest. Besucher, insbesondere kleine Kinder und Säuglinge, sollten die direkte Sonneneinstrahlung meiden und eine Kopfbedeckung tragen. Zudem sollten die Gäste statt Alkohol ausreichend Mineralwasser oder Fruchtschorlen trinken.

"Innerhalb weniger Minuten können die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jeden Einsatzort entlang der Ausmarschstrecke erreichen", beschreibt DRK-Einsatzleiterin Wiebke Wuttig das Einsatzkonzept. "Wir haben zahlreiche automatisierte-externe Defibrillatoren (AED) im Einsatz, um bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen schnellstens lebensrettende Hilfe leisten zu können."

Auch während des gesamten Schützenfestes sind auf dem Schützenplatz am Gildetor eine mobile Sanitätsstation und zwei Rettungswagen stationiert. Die Sanitäter des DRK sind ständig auf dem Platz präsent, um im Notfall schnell vor Ort zu sein. Gerade an den Wochenenden und nach den Public Viewings zur Fußball-WM rechnet das DRK mit einem erhöhten Einsatzaufkommen. "Wir können innerhalb kurzer Zeit aus den verschiedenen Teilen der Region weitere Einsatzkräfte nachalarmieren", so der Leiter der DRK-Ehrenamtlichen in der Region Hannover Michael Meyen.

"Unser Einsatzkonzept sieht vor, die umliegenden Kliniken und den öffentlichen Rettungsdienst zu entlasten", erklärt Meyen die Einsatzstrategie für die nächsten zehn Tage. Dank der präventiven Maßnahmen von Polizei und Ordnungsamt Hannover verzeichnete das DRK-Region Hannover in den letzten Jahren die Zahlen alkoholbedingter Notfälle von Jugendlichen im Bereich des Schützenplatzes einen Rückgang. (hent)

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