Der Kompromiss beim Feuerwehrführerschein - gut oder enttäuschend?
Es ist eine Erleichterung für die Feuerwehren - aber reicht sie aus? Der Verkehrsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch den Weg für den sogenannten Feuerwehrführerschein freigemacht. Wer einen Führerschein Klasse B besitzt, darf bisher nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen fahren. Feuerwehrleute sollen nach verbandsinterner Ausbildung künftig auch Einsatzfahrzeuge bis 4,75 Tonnen fahren dürfen. Für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen soll die Ausbildung und Prüfung durch reguläre Fahrschulen vereinfacht (und damit vor allem billiger) werden.
Seit langem schon klagen viele Feuerwehren, dass ihnen die Fahrer fehlen. Seit 1999 gelten die neuen Führerscheinklassen. Wer vorher einen Autoführerschein (Klasse 3) gemacht hat, darf (auch heute noch) Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen fahren. Wer nach dem Stichtag zur Prüfung angetreten ist und den Schein Klasse B erwarb, darf nur noch Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen lenken.
Wir haben doch viele aktive Feuerwehrleute unter den myheimat-Autoren. Was meint Ihr zu dem Kompromiss. Hilft Euch das weiter? Stellt sich das Problem in Eurer Feuerwehr überhaupt? Ich bin auf Eure Stellungnahmen gespannt!



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