Besuch der THW Jugendgruppe Jever
Vom 30.09.2011-03.10.2011 besuchte die THW Jugend Hannover/Langenhagen die Jugendgruppe des THW Jever.
Am Freitag begann das Erlebniswochenende mit einem Treffen um 16:00 Uhr in der Unterkunft des THW Hannover/Langenhagen. Nach dem das Gepäck an einem Punkt gesammelt war, wurde ein Teil der Verpflegung in den MTW 1 (Mannschaftstransport Wagen) verladen, das Schlauchboot für die Fahrt fertig gemacht, diverses anderes Material verladen und das Gepäck auf den Anhänger geladen. Als es endlich 18:00 Uhr war, ging die Fahrt los. Da zwei Fahrzeuge Anhänger zogen, sollte dies eine lange Fahrt werden. Mit Tempo 80 zuckelten sie über Bundesstrassen und Autobahnen. Zwei Pausen gab es zwischen durch, um sich die Beine zu vertreten oder die Toilette zu benutzen. Nach drei stündiger Fahrt war das Ziel erreicht.
Obwohl alle recht erschöpft waren, bauten sie gemeinsam noch die Betten auf. Um 00:00 Uhr lagen dann alle erschöpft und müde von der langen Fahrt im Bett.
Schon morgens um 06:30 Uhr öffneten sich nach einer kalten Nacht in der Fahrzeughalle die ersten Augen.
Nach einem leckeren Frühstück bauten Junghelfer beider Gruppen und zwei Betreuer am Alten Markt in Jever die „THW Wetterstation“ auf. Diese am 1. Oktober bundesweit durchgeführte Aktion stand unter dem Motto „Raus aus dem Alltag, Rein ins THW“ und ist der Auftakt einer Imagekampagne zur Helferwerbung.
Bei einer spannenden Stadtrally erkundeten die Jugendlichen dann Jever.
Am Nachmittag fand eine Schlauchboot-Ausbildung auf dem Ems-Jade-Kanal statt. Als das Boot aus dem Wasser geholt war, durften die Kinder im angrenzenden See schwimmen. Klitschnass kamen sie in der Unterkunft an, wo es dann noch Gegrilltes gab. Sonntag begann der Tag mit einem ausgedehnten Frühstück. Während nach dem Essen die Ausbildung mit dem Gerüstsystem durchgeführt wurde, machten sich zwei Betreuer auf den Weg, um eine gute Stelle zu finden, wo der zweite Teil der Bootsausbildung statt finden konnte.
Zum Mittagessen gab es eine leckere Suppe, die schnell auf gegessen war.
Dann wurde es spannend für die Kinder, denn dass es einen zweiten Teil für die Bootsausbildung gab, wussten sie nicht. Leider durften daran nur die älteren Kinder teilnehmen, die schon etwas stärker sind. Das störte die Kleinen aber nicht, denn sie durften dafür an den Strand und sich die Nordsee ansehen oder darin baden.
In der Bucht beim Surfclub angekommen wurde zunächst das Boot zu Wasser gelassen. Was die Kinder nicht wussten war, dass sie gleich nicht nur Paddeln durften, sondern richtig arbeiten mussten. Denn das Thema lautete Mann über Bord. Nachdem wir über die Fahrrinne für Segelboote rüber gepaddelt waren, lies sich unser Jugendbetreuer (ausgebildeter Rettungsschwimmer) vom Boot fallen. Nachdem der Ausbilder “Mann über Bord“ schrie, sprang der Jugendleiter (ebenfalls Rettungsschwimmer) hinter ihm her. Somit lernten die Kinder praktisch wie man Menschen aus dem Wasser rettet. Dieses durfte jeder einmal machen. Es machte allen großen Spaß, so dass dies in Hannover wiederholt wird. Zum Abend hin wurde es ruhiger und mit einem abschließenden Krabben essen und grillen, endete der letzte Abend in Jever.
Montag war der Tag der Abreise und nach dem alles verstaut war, ging es mit etwas Verspätung um 14:30 Uhr los Richtung Hannover. Um 20:00 Uhr war dann endlich Feierabend und ein schönes Wochenende ging zu Ende.




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