Kennen Sie Koken? Teil 24

Zahlreiche Briefe und Anrufe mit Fragen habe ich erhalten. Eine ist nach
Hans Peter Koken. Er wurde am 9. 7. 1886 in Hannover geboren und hatte das künstlerische Talent seines Vaters geerbt, geriet aber in die Wirren verschiedener neuer Kunstströmungen. Sein Vater Gustav Koken erkannte früh die künstlerische Begabung seines Sohnes und bildete ihn im Zeichnen, Portraitieren und in der Landschaftsmalerei aus. Leider verstarb sein Vater als er erst 24 Jahre alt war. In München und Berlin setzte er seine Studien fort, heiratete und wanderte nach Toronto in Canada aus. Hier und in den USA entfaltete er eine erfolgreiche Tätigkeit als Porträtist und Landschaftsmaler. Anfang der dreißiger Jahre kehrte er in seine Heimatstadt Hannover zurück, wo er viele Aufträge als Porträtist und Landschaftsmaler erhielt, z. B. zeichnete er den "Baxmannhof in Kirchrode". Er lebte u.a. lange Zeit in der Veilchenstraße 2. in der List. Er zog mehrfach um, wohnte jedoch immer zur Untermiete. Viele Persönlichkeiten Hannovers ließen sich Zeit von ihm malen. Auch das alte Hannover hat Hans Peter Koken häufig gezeichnet. Nach seinen Federzeichnungen von althannoverschen Kirchen wurde eine Serie von Postkarten gedruckt. Er war ein Künstler, der das Leichte und Helle liebte und wurde auch deshalb von seinen Auftraggebern sehr geschätzt. Er starb am 1. 2. 1957 im Alter von 71 Jahren und wurde auf dem Engesohder Friedhof beigesetzt.
Ich wünsche allen Kokenfreunden ein gesegnetes Christfest und Gesundheit im Neuen Jahr. Dr. Dirck Töllner.
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