Niedersächsische Unternehmen helfen Flüchtlingsfamilien: Sie übernehmen Patenschaften für den Einsatz von Familienhebammen

Schirmherrin der Stiftung: ARD-Journalistin Gabi Bauer

Niedersächsische Unternehmen helfen Flüchtlingsfamilien
Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER startet Aktion - Niedersächsische Firmen übernehmen Patenschaften für den Einsatz von Familienhebammen

Bereits wenige Stunden nach Start der Aktion „Heimat schaffen. Familie schützen. Zukunft schenken.“ hat die Dirk Rossmann GmbH als erstes niedersächsisches Unternehmen reagiert. Das Unternehmen übernimmt die Patenschaft für den Einsatz einer Familienhebamme zur gesundheitliche Betreuung einer Flüchtlingsfamilie und stellt der Stiftung dafür 1.500 Euro zur Verfügung.
Mit dem Geld aus dieser Patenschaft kann eine Flüchtlingsfamilie bis zu 30 Stunden durch eine Familienhebamme oder Familienkinderkrankenschwester betreut werden. Davon profitieren insbesondere Schwangere, Neugeborene sowie deren oft schwer kranken oder traumatisierten älteren Geschwister und vor allem auch die Mütter. Die Familienhebammen sorgen für schnelle effektive Hilfe und damit mittelfristig auch für Integration.

Großer Bedarf an gesundheitlicher Hilfe

Nach Schätzungen der Stiftung benötigen derzeit allein in Niedersachsen mindestens 3.000 – 4.000 Flüchtlingsfamilien gesundheitliche Hilfen, um traumatische Erlebnisse verarbeiten, oft auch schwere akute und chronische Erkrankungen erkennen und behandeln lassen zu können. „Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern sind dafür besonders geeignet. Sie bauen schnell Kontakt auf, geben Schutz, Motivation und Perspektive für eine neue Zukunft und sind auch in der Lage, die professionellen und ehrenamtlichen Hilfen vor Ort zu koordinieren. Unser herzlicher Dank gilt allen Unternehmen, die bereits gespendet haben“, sagte Prof. Dr. Adolf Windorfer, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, am Dienstag. Dazu gehören neben der Drogeriekette Rossmann (Burgwedel) der Hörgerätehersteller KIND (Großburgwedel), die Steuerberatungsgesellschaft BOTAX (Hannover) und ein Medizinprofessor. Windorfer hofft auf viele weitere Paten aus der Wirtschaft, aber auch auf private Spender.

„Jede Geldspende, jeder Warengutschein kommen dort an, wo diese am dringendsten gebraucht werden: Die Familienhebammen legen den Grundstein dafür, dass Flüchtlingskinder gesund aufwachsen können und ihre Mütter/ Eltern sich schnell in einer völlig neuen Kultur und Gesellschaft zurechtfinden“, versichert Stiftungs-Schirmherrin Gabi Bauer. „Eine neue Heimat, eine bessere Zukunft für die Familien – das ist das Leitbild der Stiftung und muss das Ziel aller Integrationsbemühungen in Deutschland sein“, betont die ARD-Journalistin. „Helfen Sie mit!“
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
4 Kommentare
54.295
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.08.2015 | 17:19  
8.036
Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 27.08.2015 | 23:44  
34
Marina Seidel aus Hannover-List-Oststadt | 28.08.2015 | 21:19  
4.325
k-h wulf aus Garbsen | 05.12.2015 | 13:07  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.