Bothfeld quo vadis

Einst kam der Bäcker zu den Häusern. Die Milch konnte per Kanne - ab einem achtel Liter - gekauft werden. Eier gab 's direkt vom Bauern. Auf der Ebelingstraße fuhr man zum Beispiel noch ein gesittetes Tempo 50. Warum? Weil die Straße rund und wellig war. Grün dann wohin man blickte. Doch alles ist schon etwas her.

Heute präsentiert sich Bothfeld als moderner Stadtteil mit bester Verkehrs - Anbindung, einer guten Infrastruktur und einem modernen wie in seiner Branchen-Vielfalt üppigem Einkaufszentrum an der Sutelstraße. Schulen, Kinderstätten, Ärzte, Apotheken, alles ist da. Und gebaut wird wie nach dem Kriege. Dafür geht dann mal eine Einkaufsstätte in andere Richtung - vom Magneten zum "Schnell-Mal-Weg" Quell.

Was dann Gedanken macht, sind die Verkehrs-Planungen. Plötzlich wird es um eine vorgesehene Verbindung, die gleichzeitig eine Entlastung werden sollte, ruhig. Die Politik versagt und scheint sich nurmehr um Vermehrungen zu kümmern. Die guten Gedanken einer GBK zu Problemlösungen , scheinen ungehört. Hoffen dann, dass etwas von Bothfelds Flair erhalten bleibt, wie Staus statt auf- abgebaut werden. Und um jedes Grün sollte man sich Gedanken machen. Was nicht mehr ist, kommt nimmermehr.
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