TSZ Odeon on Tour in Bremen

Als es am Samstag Mittag hieß „Herzlich Willkommen zur Deutschen Meisterschaft der Formationen Standard und Latein“ saß eine Abordnung des TSZ Odeon Hannover im zweiten Rang der ÖVB Arena in Bremen und wartete gespannt auf die erste Formation. Bevor jedoch die Kasseler Formation die Tanzfläche betreten durfte, waren die Kleinsten dran. Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren stürmten mit Trainerinnen die Tanzfläche und zeigten ihr Können bei Cha-Cha-Cha- und Samba-Klängen. Nachdem Besucher und Beteiligte zu einer Schweigeminute für die Opfer der Anschläge in Paris aufgestanden waren, wurde noch eine Ehrung für 40 Jahre Ehrenamt im Tanzsport vorgenommen. Dann konnte es endlich losgehen! Acht Paare schritten in rot-schwarzen Kleidern beziehungsweise in schwarzen Fracks auf die Tanzfläche. Das Thema: Tanguera. Wie gebannt starrten die Zuschauer auf die Fläche und sahen zu, wie die Formation Bilder stellte, Reihen bildete, sich in Vierecke auflöste und zu einem Dreieck wurde. Zu schnell war die erste Darbietung beendet. Es folgten Ausmarsch und Einmarsch und wieder ging es los. Dieses Mal war „Tarzan“ das vorherrschende Thema, das sich in Musik und Kleidern widerspiegelte. Wie auch bei den folgenden Formationen war die Vorführung allzu schnell vorüber. Nach acht Formationen war schon alles vorbei und der Standard-Teil dieser Deutschen Meisterschaft war beendet.

Mit einer kaum nennenswerten Verzögerung ging es dann im Lateintanz weiter. Auch hier waren die Zuschauer auf acht Formationen gespannt, die alle mit großem Können aufwarteten. Besonders eindrucksvoll waren die Drehungen der Damen, die sich – von den Herren unterstützt – ein ums andere Mal um die eigene Achse drehten, um schließlich punktgenau wieder zum Stehen zu kommen. Auch andere Figuren und Bilder zeugten von der Leistung, die die einzelnen Paare sowie die gesamte Formation während des Tanzens erbringen mussten.

Bereits um 16.45 Uhr wurden die jeweils sechs Formationen bekannt gegeben, die die Zwischenrunde erreicht hatten. Leider mussten wir vom TSZ Odeon nach der Vorrunde den Saal verlassen und uns das Finale zu Hause im Fernsehen anschauen. Vielleicht können wir ja beim nächsten Mal auch die Abendveranstaltung besuchen und live dabei sein, wenn die Formationen tänzerisch ihren Deutschen Meister ermitteln.
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