Ich hab’s gelesen: „Dumm gelaufen“ von Cynthia Ceilán

Untertitel: „600 Missgeschicke mit Todesfolge“.

Wer liest ein Buch, in dem 600 Todesfälle beschrieben sind???

Nun, ganz viele.

Das Buch erschien im September 2011 und ist derzeit in der 6. (!) Auflage verfügbar.
Muss wohl irgendwas dran sein?

Zitat aus der Einleitung zum Buch:

„ … Der Tod gehört für die meisten von uns zu den Dingen, die nur anderen zustoßen, nämlich den besonders dummen, den besonders verrückten und den besonders vom Pech verfolgten.

Wir sind natürlich nicht wie die anderen Leute. Wir sind schlau und haben definitiv alle Tassen im Schrank. Wir werden ewig leben. …“

Als ich anfing in diesem Buch zu lesen, hab ich es nach circa 15 kuriosen Todesfällen erst mal weggelegt, und ich hatte Zweifel, ob ich das noch weiter lese.

Sehr ambivalent … „lustige(!), reale Todesfälle“!?!
Sind alle überprüft und nicht etwa erfunden!

Zwei Tage später habe ich dann wieder hinein geschaut.
Was ist denn noch so passiert? Geht’s noch skurriler?

Und nach einigen Tagen, Stück für Stück, hatte ich das Buch ausgelesen.

Wer nicht über den Tod und insbesondere über die oft sehr merkwürdigen Begleitumstände lachen, schmunzeln, nachdenken mag, der sollte die Finger davon lassen.

Für alle anderen ist es unterhaltsam, häufig skurril, manchmal traurig und oft wirklich (makaber) lustig.

Was aber auch alles so passiert!

Also, als Fazit: Ich würde es empfehlen – aber nicht jedem.

… und immer dran denken:

„Always go to other people's funerals otherwise they won't go to yours.“

Geh immer auf die Beerdigungen anderer Leute, sonst kommen sie nicht zu deiner!

(von Lawrence Peter „Yogi“ Berra)

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Karola N aus Donauwörth am 08.02.2012 um 18:50 Uhr  
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