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An sich eine gute Sache, aber ich glaube jetzt werden noch mehr Hunde ausgesetzt als bisher. Was machen die Menschen die ihren Hund im Urlaub bei Nachbarn oder Freunden lassen wollen?
Hier könnten zukünftliche Planstellen entstehen.
1 Euro - Jobber werden zu Kontrolleuren ausgebildet.
Alle freilaufende Hundehalter werden unverzüglich überprüft. der Hundechip ausgelesen und Gesetzesbrecher gnadenlos verfolgt.
Demnächst dürfen Hunde nur noch in entsprechenden Käfigen mit Rädern mitgeführt werden.
Aber bei aller Ironie: Eine Haftpflichtversicherung, und für größere Hunde ein Sachkundenachweis, erachte ich schon für sinnvoll.
Dass die Haftpflichtversicherung nun endlich zur Pflicht wird, kann ich nur begrüßen.....
.... aber was die Hundeführerscheinprüfung betrifft, stellen sich mir dieselben Fragen, wie sie Andreas hier aufgeführt hat....
Besonders der praktische Teil der Prüfung, der nun Pflichtnummer wird, klingt wie eine Lachnummer.
Hier ein Auszug:
Die Prüfung für den BHV-Hundeführerschein dauert etwa zweieinhalb Stunden. Im praktischen Teil beobachten die Prüfer Hund und Halter in typischen Alltagssituationen - im Café, wenn der Hund unterm Tisch liegt und der Kellner kommt, beim Bummel in der Fußgängerzone und beim Spaziergang ohne Leine im Park. „Der Hund darf seine Umwelt weder gefährden noch belästigen“, betont BHV-Vorsitzender Rainer Schröder. Im Theorie-Teil müssen die Hundebesitzer 40 Fragen zu Hundeverhalten und –erziehung beantworten......
.......Zur Zeit gibt es in Deutschland 25 Tierärzte, Tierverhaltenstherapeuten und Hundeausbilder, die das Fachwissen und die Erfahrung haben, den BHV-Hundeführerschein abzunehmen.........
Da schliesse ich mich mal an...
Zudem da ganz gewiss jetzt viele Hunde auf der Strecke bleiben werden,denn nicht jeder Halter wird den Auflagen nachkommen(können)....
> .......Zur Zeit gibt es in Deutschland 25 Tierärzte, Tierverhaltenstherapeuten und Hundeausbilder, die das Fachwissen und die Erfahrung haben, den BHV-Hundeführerschein abzunehmen.........
Naja, ein wenig ernst meinte ich das schon, weil ich mir vorstellen könnte, dass es da einen Haufen unerwünschter Tiere geben dürfte... allein schon aus finanziellen Gründen...
Und was mit denen machen, wenn sie keiner will?
Einschläfern oder wegessen...
Ab 1. Juli muss jeder Hund (älter als 6 Monate) einen Chip tragen.
(Kosten im Durchschnitt bei ca. 50 Euro).
Auch zu diesem Zeitpunkt muss jeder Hund ab dem 7. Lebensmonat eine Haftpflichtversicherung haben, die Personenschäden bis mindestens 500 000 Euro und Sachschäden bis mindestens 250 000 Euro abdeckt.
(Die Kosten sollen bei 50 -150 Euro pro Jahr liegen).
Die Pflicht zum Hundeführerschein (für den Halter!) beginnt in 2 Jahren für alle Personen, die sich einen Hund neu anschaffen. Familienmitglieder brauchen keinen eigenen "Führerschein". Der sachkundige Halter kann das Tier einem anderen anvertrauen, z. B. zum Gassi-gehen. Aber der Halter bleibt immer verantwortlich!
(Kosten für den Sachkundenachweis: um 200 Euro)
Das hält sich ja noch im Rahmen...Wäre interessant zu erfahren,ob die Erlaubnis zum Halten von gefährlichen Tieren (habe ich vor Jahren gemacht) dabei eine Rolle spielt....war nämlich nicht billig...
> "Ab 1. Juli muss jeder Hund (älter als 6 Monate) einen Chip tragen."
Und dabei sollte doch der Staat eigentlich per Tierschutzgesetze die Unversehrtheit der Tiere schützen.
Tätowieren wäre ja schon ein Eingriff - aber nun werden dem Tier auch noch Fremdkörper eingesetzt.
> "Die Pflicht zum Hundeführerschein (für den Halter!) beginnt in 2 Jahren für alle Personen, die sich einen Hund neu anschaffen"
Also wer sich in den nächsten zwei Jahren einen zulegt, ist ohne Prüfung geeignet, aber wenn er sich nach zwei Jahren und einem Tag einen Hund zulegt, gilt er als zu blöd dazu und muss lernen?! Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus?
> "Familienmitglieder brauchen keinen eigenen "Führerschein". Der sachkundige Halter kann das Tier einem anderen anvertrauen, z. B. zum Gassi-gehen."
Was gilt als Familienmitglied? Leute im Haushalt? Oder die bucklige Verwandtschaft allerorten - bis zu welchem Grad?
Und wenn ich den Hund mit jedem Dummdödel aus dem Haus schicken kann, solange er nur Familienmitglied ist, wozu ist dann die blöde Prüferei gut?
Da kann man die Omma, die nie Auto gefahren ist, ja auch ohne Lappen auf die Autobahn schicken, solange man selbst mal einen Lappen gemacht hat, oder wie?
Wer macht so einen Mist? Dagegen waren die Schildbürger echte Intelligenzbolzen...
Ich denke, das wird ohne Probleme funktionieren. Schließlich haben SPD, CDU und Grüne im Landtag dafür gestimmt und der "Verband der Hundebesitzer" (hab vergessen, wie der genau heißt) war auch sehr dafür.
In der Schweiz ist seit 2008 ein Hundeführerschein Pflicht für alle.
In Wien werden seit 2006 die Besitzer eines Hundeführscheins für ein Jahr von der Hundesteuer befreit.
Seit 1. Juli 2010 sind dort Halter von Listenhunden verpflichtet, eine Hundeführerscheinprüfung abzulegen.
In Frankreich ist seit 2007 ein Hundeführerschein Pflicht für Halter von Wachhunden oder von so genannten Kampfhunden.
In Deutschland gibt's den bisher m. W. schon in Hamburg.
Dann sollte der auch für alle Hundehalter Pflicht sein.
Grad die zu befreien, die die Probleme schaffen, wegen der man diese Maßnahmen ergreift, ist doch paradox.
> "Wenn ich mir einen gesunden, agilen Hund anschaffe, voll berufstätig bin und in der 6. Etage wohne, ja dann ist eine Katastrophe mit meinem Hund geradezu vorprogrammiert, oder?"
Die Etage spielt keine Rolle.
Auch die Wohnungsgröße ist egal.
Abwechslungsreiche Ausflüge braucht auch der Hund in Riesenvilla mit Garten...
Da hat Andreas recht! Denn kein Hund bekommt automatisch mehr Zuwendung und Auslauf,nur weil die Halter ein Haus mit Garten besitzen-das Gegenteil ist oft genug der Fall.Nach dem Motto:Gassi? Nö,er kann doch in den Garten,da hat er Bewegung...
> "Man kann mir nicht weismachen, wenn Jemand acht Stunden tagsüber Verplichtungen hat, dass er dann die restliche Zeit überwiegend seinem Tier widmen kann."
Mir gings nur um die Etage bzw. Wohnsituation.
Die ist Hunden schnuppe.
Und wenn man schon die Wege des Auslaufs wechseln soll, weil das Nasentier Hund sich sonst langweilt, dürften Gärten nach wenigen Stunden langweilig sein und bleiben.
''Da kann man die Omma, die nie Auto gefahren ist, ja auch ohne Lappen auf die Autobahn schicken, solange man selbst mal einen Lappen gemacht hat, oder wie?''
Ich lach mich jetzt mal eben schlapp....
Danke Andreas.
Du hast ja sooo recht!!!
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