Damals in Wülfel: Als der Bezirksrat eine Maschinenfabrik besuchte

Der Bezirksrat besuchte 1985 die Maschinenfabrik Paul Troester in Wülfel.
Was bitte ist ein „Schneckenextruder“? Die örtlichen Politiker aus Döhren und Wülfel aus dem ersten Bezirksrat konnten ab Januar 1985 mit dem Begriff etwas anfangen. Denn damals besuchte der Bezirksrat die Maschinenfabrik Paul Troester in Wülfel und ließen sich von Karl-Heinz Schmidt und Hans-Joachim Gohlisch die Produktionsvorgänge erklären.

Das Unternehmen Paul Troester am Rande von Wülfel gehörte schon damals zu den Pionieren in der Entwicklung kautschukverarbeitender Maschinen. Dazu zählt eben auch ein Schneckenextruder; in dem werden kautschukartige Massen verarbeitet. Die Maschinenfabrik hat eine lange Tradition. 1892 verließen die ersten Geräte das Wülfeler Werk. Als die Bezirksratspolitiker vorbeischauten, lieferte das Unternehmen schon Maschinen und vollständige Produktionsanlagen in die ganze Welt, in die USA, nach China und in die damalige Sowjetunion.

1985 waren die Kommunalpolitiker vor allem von der hohen Zahl der Lehrstellen beeindruckt. Döhren-Wülfels erster Bezirksbürgermeister Leopold Merkelbach sagte damals: „Es hat uns gefreut, dass rund zwölf Prozent der Mitarbeiter junge Menschen in der Ausbildung sind. Dafür möchte ich danken!“

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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Gabriele Schulz aus Laatzen | 03.10.2015 | 09:46  
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