CDU besucht Polizeiinspektion Süd

Zum traditionellen Polizeibesuch der CDU-Bezirksratsfraktion Anfang Februar hatte die Vorsitzende Gabriele Jakob neben ihren Fraktionskollegen auch den Döhrener Landtags-abgeordneten Dirk Toepffer und den Ortsvorstand zum Gespräch in die Polizeistation Süd, in der Kastanienallee, mitgebracht.

Es gab u. a. viel Gesprächsbedarf zu den folgenden Themen: Die Unfallsituationen an Straßenbahnüberwegen, Fahrradunfälle und Unfälle mit Kindern, da diese stetig zunehmen. „Nachrichten schreiben, Telefonate führen, Facebook checken: Das geht per Smartphone auch im Gehen. Doch abgelenkte Fußgänger sind immer häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt – sowohl als Opfer als auch als Verursacher“, erklärten Polizeidirektor Manfred Bodemann und sein Team. „Die CDU-Vertreter würden sich diesbezüglich für die Verkehrsteilnehmer eine bessere Absicherung an den Straßenbahnschienen wünschen, wie z. B. akustische Signale oder ein starkes Blinklicht in Augenhöhe als Sicherung direkt vor den Schienen“, so Gabriele Jakob, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtbezirk Döhren-Wülfel. „Viele Fahrradunfälle entstehen dadurch, dass die Fahrradfahrer auf der „falschen Seite“ fahren, da sie für ein paar Meter nicht die Straßenseite wechseln wollen, z. B. auf der Hildesheimer Straße. Um Unfälle mit Kindern zu vermeiden gibt der Kontaktbeamter aus Döhren, Herr Klaus-Dieter Teune, regelmäßig Unterricht in Verkehrserziehung für Vorschulkinder in Kindergärten“, so die Polizei.

„Die Probleme im den Stadtteilen seien unauffällig. Die Einbrüche in Privathäusern sind im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Dies ist sicher auch ein Verdienst der Polizei mit ihrer großen Kampagne „Wie schütze ich mich vor Einbrüchen“. Beim Thema „häusliche Gewalt“ seien die Zahlen in den letzten Jahren konstant geblieben. Im Verhältnis schlagen 85 % der Männer und 15 % der Frauen, jedoch nimmt die Zahl der Gewalt von Frauen gegen Männer zu.

Die Polizei sorgt sich um den Nachwuchs. Gründe dafür seien der allgemeine demografische Wandel und die derzeit gute wirtschaftliche Lage. Wenn die jungen Leute einen guten Ausbildungsplatz in ihrer Region bekommen können, ziehen sie den eben vor. Auch die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte schrecke die Interessenten ab“, so Jakob abschließend.
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