Bürgerdialog zum Thema " Flüchtlinge Hannover"

Bürgerdialog zum Thema „Flüchtlinge in Hannover“

Am 13. Oktober 2015 fand ein Dialog in den Räumen des Paddelclubs Hannover
e.V. mit der CDU Ratsfrau Georgia Jeschke über die Flüchtlingssituation in Han-
nover statt.

Georgia Jeschke schilderte den aktuellen Sachstand. Demnach hat Hannover rund 3600
Menschen bisher aufgenommen. Kapp 2/3 wurden in Notunterkünften untergebracht.
Die übrigen Personen verteilen sich auf Wohnheime, Wohnungen sowie spezielle
Wohnprojekte, welche von Sozialarbeitern betreut werden.
Bis Ende Januar 2016 sollen nach derzeitigem Stand weitere 3700 Flüchtlinge in Han-
nover aufgenommen werden. Davon sind bereits vergangene Woche 485 Menschen
eingetroffen.
Bei 320 Personen handelt es sich um ohne elterliche Begleitung gekommene schutzsu-
chende Jugendliche. Um Sie kümmert sich die städtische Jugendhilfe, wie es das Ge-
setz vorsieht.
Die meisten Flüchtlinge sind Männer. Diese Gruppe wurde überwiegend in den Notun-
terkünften untergebracht, damit Familien mit Kindern Platz in dafür vorgesehenen
Wohneinheiten finden können. Die Stadt ist bestrebt, die Geschlechter zu trennen. Al-
lerdings gelingt das nur in Ansätzen.
Bezüglich der Sicherheitssituation äußerte sich der Döhrener Kontaktpolizeibeamte
Klaus-Dieter Teune optimistisch, da in Hannover durch die dezentrale Unterbringung der
schutzsuchenden Menschen Konfliktlagen präventiv begegnet werden kann. Die Situati-
on sei mit den Massenunterkünften in den Erstaufnahmelagern nicht vergleichbar.

Alle waren sich einig, dass die derzeitige Lage eine sehr große Herausforderung für die
Stadtgesellschaft bedeutet und alles getan werden muss, damit den humanitären- und
Sicherheitsaspekten genüge getan wird.

Frank Siegel
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 23.10.2015 | 15:31  
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Klaus Anton aus Burgwedel | 23.10.2015 | 19:27  
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