Wie Afrika nach Döhren kam: Der Maler Lune Ndiaye

Lune Ndiaye: "Meine Bilder erzählen vom alltäglichen Leben in Afrika, von seinen Freuden und Leiden. Sie sind eine Botschaft für den Frieden, den Respekt und das friedliche Zusammenleben zwischen den Kulturen.“

Seine Bilder erzählen von der lebendigen afrikanischen Kultur. Es sind der Respekt vor den Menschen, der Weisheit der Älteren, der besonderen Rolle der Frauen und der Schutz von Freiheit und Natur, die ihn bewegen. Lune Ndiaye aus dem westafrikanischen Senegal macht aus Acrylfarben, Sand und afrikanischen Textilien seine farbenfrohe Kunst. Wir haben ihn im „afrikanischen Garten“ in Döhren näher kennen gelernt.

Urbräuche Afrikas und die mystische Lebensweise der Dorfbewohner

Lune Ndiaye wächst in einem Dorf in der Nähe Dakars, der Hauptstadt des Senegal, auf. Obwohl das Land im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen nur auf den hinteren Plätzen zu finden ist, hat der Senegal in kulturellen Bereichen lange Traditionen vorzuweisen und führt heute in Musik, Tanz, bildender Kunst, Philosophie und Literatur ein eigenständiges Kulturleben. Lune reist schon früh durch viele der west- und nordafrikanischen Länder, um die Völker und Kulturen der Region kennen zu lernen. Die Urbräuche Afrikas und die mystische Lebensweise der Dorfbewohner prägen ihn.

Bilder vom alltäglichen Leben in Afrika

Im Jahr 2000 kommt Lune nach Spanien und beschäftigt sich im Centro de Interpretación de Sacromonte, einem Kulturzentrum in Granada, intensiv mit der Malerei. Seit 2005 lebt und arbeitet er in Hannover. In seinem Atelier im Kulturzentrum Faust zeigt er uns, wie seine Bilder entstehen.

Das traditionelle Afrika ist seine Basis, kräftige Farben und bunte Stoffe sind seine Ausdrucksmittel. Lune Ndiaye: "Meine Bilder erzählen vom alltäglichen Leben in Afrika, von seinen Freuden und Leiden. Sie sind eine Botschaft für den Frieden, den Respekt und das friedliche Zusammenleben zwischen den Kulturen.“ www.lune-ndiaye.com

Die beiden ersten Beiträge aus dieser kleinen Folge:
Ibrahim aus Burkina Faso
Der Lehrer aus Benin
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