Hannover: Bernstein, Blitz und Batterie – eine anspruchsvolle Dauerausstellung lockt Technikfreunde

Hochspannung. Foto: Museum für Energiegeschichte (Foto: Museum für Energiegeschichte, Hannover)

Hannover: Museum für Energiegeschichte | Zuckende Blitze, kribbelnde Körper und magische Anziehungskräfte – das Museum für Energiegeschichte (-n) steht bis zum 28. Februar 2011 unter Strom: Die Sonderausstellung „Bernstein, Blitz und Batterie – die Entdeckung der Elektrizität“ geht zurück zu den Anfängen der Forschung und zeigt, wie Wissenschaftler und Erfinder vor Jahrhunderten mit Elektrizität experimentiert haben.

Glasflaschen, gefüllt mit Goldblättern, dienen als Stromspeicher, Batterien gibt es in Säulen- und Tassenform, Elektrizität wird über Hanfseile geleitet, und mit Kurbel-Maschinen werden Blitze erzeugt.

Im 18. Jahrhundert ziehen so genannte Elektrisierer durch die Lande und begeistern ihr Publikum mit spektakulären Explosionen, merkwürdig leuchtenden Erscheinungen und geheimnisvoll bewegten Glockenspielen. Funktionstüchtige Experimentierstationen mit originalgetreuen Nachbauten der historischen Versuche, Bild- und Texttafeln, Filmbeiträge sowie zahlreiche Originalexponate lassen die spannenden und oft kuriosen Anfänge der Elektrizitätsforschung für den Betrachter lebendig werden.

Unterstützt wird die Ausstellung vom EFRE-Projekt Hist-Ex (Historische Experimente) am Institut für Physik der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Weitere Leihgeber sind das Deutsche Museum in München, das Deutsche Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten sowie die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Für Gruppen und Schulklassen bietet das Museum kostenlose Führungen an. Termine sollten rechtzeitig unter Telefon (0511) 12311634941 vereinbart werden. Die Ausstellung in der Humboldtstraße 32, Calenberger Neustadt, ist geöffnet von dienstags bis freitags, jeweils von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos im Internet: www.energiegeschichte.de

Das Museum für Energiegeschichte (-n) ist Teilnehmer der bundesweiten Bildungs- und Forschungsinitiative Wissenschaftsjahr 2010: „Die Zukunft der Energie“ und der „Energieroute der Museen“, einem Projekt der Leibniz Gemeinschaft. Gruppen melden sich an per E-Mail: museum@energiegeschichte.de

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