Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – Myheimat verbindet
Hannover: Neues Rathaus Hannover | Die Myheimat – User aus Hannover und Umgebung hatten zu einem großen deutschlandweiten Treffen eingeladen und viele waren gekommen.
Zu Pfingsten wurden als Teilnehmer mit der weitesten Entfernung Axel Haack aus Salzburg, Ehepaar Schriemer aus Greifenberg, Ehepaar Töpfer aus Monheim und Friederike Haack aus Marburg begrüßt.
Nachdem die ersten Gäste schon mit der Donnerstagsrunde auf Fototour waren, trafen sich am Freitag alle, in der Hannoverschen HBX Brauerei und verbrachten dort einen Abend, der Appetit auf mehr machte.
Man lernte sich kennen, traf längst bekannte Gesichter wieder und hatte bei manchem, dem man zum ersten Mal begegnete das Gefühl, einen alten Freund wieder zu sehen.
Am Pfingstsamstag versammelte sich die kleine Schar der Myheimatgemeinde vor dem Hannoverschen Rathaus.
Dort war Tag der offenen Tür und alle Räume standen zur Besichtigung frei. Das schloss auch einen Ausflug auf die Kuppel mit ein. Ein schräger Fahrstuhl mit gläsernem Boden brachte alle, die sich trauten ganz nach oben über die Dächer der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Von hier aus bekamen die Gäste einen Überblick über die Stadt bevor sie sich dann in drei Gruppen auf den Fußweg mit einer Stadtführung durch die Straßen der Altstadt machten.
Zuvor wurden alle noch vom 1. Bürgermeister Hannovers, Bernd Strauch begrüßt.
Dann ging es los.
Dazu möchte ich eine kleine Begebenheit erzählen, die sich zu Beginn der Führung einer der drei Gruppen ereignete.
Karl-Heinz Mücke, ein aktiver Schreiber auf Myheimat, hatte angeboten, eine der drei Gruppen zu führen.
Er erwähnte als Erstes ein Denkmal, das es sicher sonst nirgends auf der Welt gibt. Das hat Hannover für einen Fahnenflüchtigen gebaut.
Nun begab es sich aber, dass auf dem Rathausvorplatz ein buntes Treiben infolge des gerade stattfindenden „Fest der Kulturen“ herrschte und das beschriebene Denkmal nicht zu sehen war.
Doch der ehrgeizige Stadtführer ließ nicht locker. Er hob jede in Frage kommende Zeltplane hoch, schaute unter dieser und jener Bierzeltgarnitur nach und wurde schließlich fündig!
Der Betreiber eines Falafel Imbisses hatte sich dort häuslich niedergelassen und das Denkmal einfach zugestellt. „ Das ist ein Denkmal“ klärte unser Myheimatfreund den Ahnungslosen auf, der daraufhin anfing seine Sachen von dem Ort des Interesses zu entfernen.
„ Oh, das habe ich nicht gewusst“ stammelte er noch entschuldigend als er die um ihn herum versammelte Gruppe wahrnahm.
Das Denkmal war endlich gefunden und der Weg ging weiter durch die Altstadt bis hin zur Aegidienkirche.
Die Mittagspause verbrachten einige der Hungrigen dann im Bauch Hannovers – der Markthalle, wo man sich für wenig Geld gut sättigen kann und eine riesige Auswahl an Speisen vorfindet.
Der gelegentliche Regen vom Vormittag hatte auch nachgelassen und die Sonne strahlte mit den Myheimatlern um die Wette.
Es gab viele kleine Grüppchen, die den Nachmittag nach Lust und Laune gestalteten.
Einige trafen sich auf dem bunten Treiben rund um Hannovers Rathaus, ehe es dann zum großen Hauptreffen in das Lokal „Adana“ ging.
Hier stießen noch andere nette Menschen zu der fröhlichen Runde, zum Beispiel aus dem Peiner Land dazu.
Auch die Redakteure der Heimatzeitungen von Madsack waren durch Peter Taubald, Clemens Wlokas und Robin Jantos, vertreten. Vom Myheimatteam aus Augsburg waren die beiden sympathischen Damen Christine Fischer und Nina Wießner gekommen.
Der Abend wurde nicht zuletzt durch die indisch-orientalischen Tänze der Gruppe Mahia und einen gekonnten Vortrag von Clemens Wlokas zu einem vollen Erfolg.
Menschen trafen sich, unterhielten sich, schlossen neue Freundschaften und stellten wieder einmal fest, dass das Internet nicht einsam machen muss, wenn man es auf der richtigen Plattform besucht.
Es war schon spät am Abend, als man sich voneinander verabschiedete.
Am Pfingstsonntag trafen sich dann einige am Eingang des Erlebniszoos Hannover wieder und hatten noch einen wunderschönen Sonntag vor sich.
Beim anschließenden gemeinsamen Essen in Meyers Hof wurde natürlich über das nächste große Treffen geredet.
Denn eines ist klar: Nach dem Treffen ist vor dem Treffen!
Die Augsburger sind im kommenden Jahr die Gastgeber für die Myheimatgemeinde, stellte sich schnell heraus und flink, wie wir Niedersachsen nun mal sind, wuchsen sofort die Ideen einer gemeinsamen Bus- oder Bahnfahrt ins Land der Weißwürste.
Alle, die an diesem Wochenende teilgenommen haben, sind begeistert und alle, die nicht dabei sein konnten, sind zum nächsten Mal herzlich eingeladen.
Ich freue mich auf Augsburg, die Puppenkiste und auf viele alte und neue Gesichter.



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