Mehr als 30 THW Spezialisten beenden ihre Grundausbildung
Hannover: THW Hannover/Langenhagen | Hannover/Langenhagen, 09. April 2011. Über 30 angehende THW Spezialisten aus der Region Hannover traten zum Abschluss der Grundausbildung im Technischen Hilfswerk zur Prüfung an.
Nach einer theoretischen Prüfung zeigten die Prüflinge an 6 verschiedene Stationen, was sie in den letzten Monaten (ca. 120 Stunden) Ihrer Grundausbildung in den Bereichen Metallbearbeitung, Holzbearbeitung, Ausleuchten von Einsatzstellen, Umgang mit Schere/Spreizer, Arbeitssicherheit sowie Arbeiten im und am Wasser gelernt haben. Hierbei zeigten sie, dass sie den Umgang mit den vielfältigen Geräten des THW beherrschen und alle Arbeiten unter Beachtung der Unfall-Verhütungsvorschriften durchführen können
In einer zusätzlichen Teamprüfung wurde die Teamfähigkeit geprüft. Hierbei sollte den Helferanwärtern noch einmal deutlich werden, Teamwork ist nicht „Toll ein anderer machts“, sondern echte Herausforderungen können am einfachsten und effektivsten im Team gelöst werden.
Das Bestehen der Prüfung ist die Grundvoraussetzung, damit Helfer des THW aktiv an Diensten und Einsätzen mitwirken dürfen.
Die Helferanwärter kamen aus den Ortsverbänden Burgdorf, Hameln, Hannover/Langenhagen, Lehrte, Ronnenberg, Springe, Stadthagen, und Wunstorf und waren in diesem Jahr beim ausrichtenden Ortsverband Hannover/Langenhagen zu Gast.
Neben vielen Helfern im Hintergrund wie z.B. den Feldköchen des THW, sorgten 15 Prüfer und mehr als 30 Stationshelfer für den reibungslosen Ablauf der Prüfung.
Wir wünschen allen Kameradinnen und Kameraden viel Spaß in ihren Ortsverbänden
Wie geht es nach der Grundausbildung weiter?
Die zweite Ausbildungsstufe des THW differenziert sich in die Fachausbildung, die Führungskräfteausbildung, die Ausbildung in Funktionen und die Ausbildung von Experten für Auslandseinsätze. Diese Ausbildungen werden unter dem Oberbegriff Fachbefähigung zusammengefasst.
Die Fachausbildung erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung. Die Einsatzkräfte werden den Bergungsgruppen und einzelnen Fachgruppen zugeteilt und speziell für die Anforderungen der einzelnen Einheiten geschult. Die Ausbildung erfolgt in den Ortsverbänden und in Lehrgängen an der THW-Bundesschule.
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden teilweise von den Ortsverbänden, den Geschäftstellen oder Landesverbänden oft auch Ortsverbandsübergreifend organisiert. Dozenten sind bei diesen Lehrgängen meist speziell qualifizierte ehrenamtliche Ausbilder des THW.
Einige der angeeigneten Qualifikationen nehmen die Helfer dann auch mit in das Berufsleben. Während der Handwerker eher eine Schweißausbildung beruflich nutzen kann, kommt dem Diplom-Ingenieur sicher die Führungsausbildung zugute.



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