Können Bäume schreien?
Amerikanische Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass Bäume
tatsächlich Töne von sich geben,wenn sie vertrocknen.
Sie “schreien” also nach Wasser.
Menschen können die hohe Frequenz (zwischen 50 und 500 Kilohertz)
allerdings nicht hören. Nur der Borkenkäfer vernimmt die Todesmelodie - und stürzt sich sofortn gefräßig auf den Baum...
(aus: Welt der Wunder 2005)
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Warum sollen sie keine Tone von sich geben können, es ist doch Leben in ihnen! Es gibt sicher noch viele Laute in der Natur die wir nicht hören können!
Wenn man die Hände auf den Baumstamm legt und dabei meditiert, kann man das Leben des Baumes spüren. Es ist ein unglaublich warmes und tröstliches Gefühl.
Ob Bäume schreien können mag ich nicht beurteilen. Aber man sieht es ihnen an, wenn sie an Wassermangel leiden. Wenn ich meine Blumen draußen gieße bekommt die alte Kastanie auch immer genug Wasser mit ab.
Inzwischen weiß man immer mehr und kommt nicht mehr um die Erkenntnis herum, dass Pflanzen auch empfindungsfähige Lebewesen sind.
Sie empfinden mit Sinnesorganen - müssen daher auch eine Art Gehirn haben, in dem diese Eindrücke verarbeitet werden, sie kommunizieren auch mit ihrer Umwelt - nachweislich mit chemischen Stoffen, nun auch mit Tönen.
Auf Angriffe/Verletzungen reagieren sie mit Stressreaktionen...
Usw.
Und obwohl man noch gar nicht so viel weiß, dürfte inzwischen klar sein, dass sich Vegetarier/Veganer zumindest nicht mehr moralisch überlegen fühlen können, da sie nun nachweislich auch Lebewesen für ihre Zwecke töten oder töten lassen.
wenn er mich doch verstehen würde
der Mensch in seiner Eitelkeit,
dass er für mich ist so große Bürde
dass er mir nimmt so schöne Lebenszeit . . .
manchmal muss ich sogar weinen
wenn ich sehe, was er tut,
doch für ihn kann nur der Mammon scheinen
für ihn sind meine Werte nicht mehr gut . . .
er nimmt mir immer mehr die Luft
mit seinem kalten Wohlstandsgebaren
er setzt mir zu mit seinem Abgasduft
sieht nicht, dass Natur und ich schon vor ihm waren . . .
gerne würde ich ihm Schutz gewähren
vor so manchem Ungewitter,
doch wird er sein Lebenssäckel selber leeren
wird es am Ende für ihn nur noch bitter . . .
gesund, das werde ich wieder
wenn der Mensch mal nicht mehr ist,
dann reck ich frohgemut die Glieder
denn sie ist vorbei, des Menschen Frist . . .
Ich denke wenn es den den Baum nicht mehr gibt, wird es den Menschen nicht mehr geben, aber wenn es den Menschen nicht mehr gibt, wird es dann noch den Baum geben!?
Ich danke Euch für die Kommentare und so ein schönes Gedicht!!
Da gibt es eine sehr gut gemachte Doku, die zeigt, wie sich die Erde entwickeln würde, wenn die Menschen plötzlich verschwinden würden (war länger her im TV zu sehen).
> "Wie würde die Natur auf Dauer ohne den Menschen aussehen?"
Vieles, was Natur- oder Landschaftsschützer und liebhaber heutzutage schön und erhaltenswert finden und es hegen und pflegen, gäbe es dann nicht mehr...
Keine schönen Felder und Wiesen... keine Weinberglandschaften in der Eifel... keine als Wald bezeichneten Holzplantagen... keine Hinterm-Deich-Landschaften... viel weniger Teiche, Seen, etc... usw.
Düsteres Szenario.............sich zu vorstellen, dass man selbst möglicherweise die reine Natur nicht erleben dürfte.............dass Menschen austerben...
Andererseits... ist reine Natur erst reine Natur, wenn es den Menschen nicht mehr gibt? Der - und seine Werke - gehört doch als Tier ebenso zur Natur, wie der Biber und seine Werke oder die Termite und ihre Werke...
Dann müsste man auch den Biber erschießen und seinen Damm sprengen, um das Bachtal rein natürlich genießen zu können ;)
Erde, Meere und Kontinente, Landschaften, Flüsse und Seen, Pflanzen, Tiere und Menschen - alles gehört zusammen, alles ist Bestandteil des groß angelegten Informations-Kreislaufs und Lebens-Systems der Bio-Sphäre. Die Existenz aller Teile bedingt sich wechselseitig, jedes Teil des Systems trägt auf seine Weise zur Funktion des Ganzen bei.
Dass alles miteinander vernetzt ist und aufeinander wirkt - damit hast du sicher recht. Aber es ist auch alles ständig in Bewegung. Alles ändert sich. Die Natur lässt massenweise Arten sterben und erschafft neue. Mal gibt es wenige auf Erden, mal viel. Mal ist es warm, mal kalt. Und das war es auch schon immer während der Milliarden Jahre vor dem winzigen Zeitabschnitt mit dem winzigen Menschen.
In einem gleichen sich die Naturzerstörer und die Naturschützer absolut: in ihrem Wahn, zu glauben, sie könnten die Natur beherrschen und wunschgemäß formen.
Avatar ist spitze!! sehr unterhaltsam, kann man öfter sehen :-)
"es ist auch alles ständig in Bewegung. Alles ändert sich. Die Natur lässt massenweise Arten sterben und erschafft neue. Mal gibt es wenige auf Erden, mal viel. Mal ist es warm, mal kalt. Und das war es auch schon immer während der Milliarden Jahre ........."
Damit hast du auch sicher recht, wenn alles nur in Gleichgewicht bleiben würde.
Welches Gleichgewicht meinst du?
Das natürliche?
Oder das, was mensch sich vorstellt und wünscht?
Das Gleichgewicht gibt es seit vielen Milliarden Jahren - mit und ohne Menschen - und das wird es auch noch Milliarden Jahre geben - mit und ohne Menschen.
Die Natur kann gut, gar besser ohne Menschen überleben,
aufblühen, wachsen, aufleben, erblühen, florieren, sich entwickeln, sich steigern, strotzen und ihr natürliches Gleichgewicht erhalten.
Du bist also gegen die meisten Natur- und Tierschutzmaßnahmen, weil die gegen die Natur gerichtet sind und eher etwas erschaffen und/oder erhalten sollen, wie es sich der Mensch vorstellt?
Oder sagst du dir wenigstens in den Fällen, dass der Mensch auch nur ein Tier ist und somit eigentlich auch solche Bemühungen zur Natur des Menschen und somit zur Natur an sich gehören? ;)
Ich würde es allgemeiner sagen:
Die Illusion, dass Mensch sich als abgetrenntes Wesen empfindet, die Illusion des Ich, ist der Hintergrund.
Denn aus dieser Illusion heraus, sein Ich schützen zu müssen, denkt und handelt Mensch eben nicht Selbst-los sondern eigen-nützig.
Menschliche Gier ist mitverantwortlich für Zerstörung und Schädigung von Natur auf der Erde.
Darunter fällt nicht allein Habgier
Die Wälder werden gerodet, die Meere leergefischt, die Luft verseucht und Boden zerstört. Warum zerstört der Mensch seinen eigenen Planeten und Lebensgrundlage?
Nicht nur die individuelle Ebene und die dort vorhandenen Ziele und Werte im Leben beeinflussen das verhalten, sondern auch die Einstellungen, Wertschätzungen und Zustände in der Gesellschaft. Das Umweltbewußtsein kann mehr oder weniger ausgeprägt sein.
Naturzerstörung kann durch Strukturen im Wirtschaftssystem und der Politik begünstigt oder eingedämmt werden. Die Zerstörung des tropischen Regenwaldes liegt beispielsweise sowohl an Armut, Bevölkerungswachstum und einen Mangel an Nachhaltigkeit im Umgang mit natürlichen Ressourcen als auch an wirtschaftlichen Gewinninteressen und politischen Entscheidungen. Nachteile/Verluste (z. B. Gefahren für das Weltklima, Beeinträchtigung von Atmosphäre und Meeren) gehen oft zu Lasten der Allgemeinheit, und fallen dadurch bei einer eng ansetzenden persönlichen Interessenabwägung nicht ausreichend ins Gewicht
> "Die Wälder werden gerodet, die Meere leergefischt, die Luft verseucht und Boden zerstört. Warum zerstört der Mensch seinen eigenen Planeten und Lebensgrundlage?"
Weil er ein Tier ist und wie ein Tier handelt. Andere Tiere verhalten sich doch ebenso und fressen wahlllos vor sich hin und wenn es zu viele von ihnen gibt und/oder sie zu viel fressen, gibt es auch Kahlschlag oder Artensterben.
Allerdings scheint der Mensch darüber nachdenken und sich etwas bremsen zu können.
Mir ging es aber eher um die Frage, was denn noch Natur ist und ob Veränderungen immer Zerstörungen sind oder ob Erhaltung auch immer Schutz darstellt. Und ausserdem, inwiefern der Mensch Natur ist - und somit auch seine Handlungen.
Änderung kann positiv oder negativ sein.
Zeströrung ist immer negativ.
"inwiefern der Mensch Natur ist - und somit auch seine Handlungen."
1. Biologisch betrachtet ist der Mensch ein Tier. Er erfüllt sämtliche Kriterien, die ein Tier definieren, wie fehlende Zellwände, Heterotrophie und Vielzelligkeit, Nerven und Muskelgewebe, bestimmte Schlüsselmerkmale des Entwicklungszykluses und die Hox-Gene.
So ist der Mensch biologisch gesehen nur ein Tier von vielen. Genauso wenig stellt er die Krone der Schöpfung dar, denn aus evolutionsbiologischer Sicht ist das jedes heute noch lebende Tier
Diese finden beim Menschen bestimmte Merkmale, die Tiere nicht besitzen bzw. nur in geringerem Ausmaße. Das wären dann z.B. die Kultur, Intelligenz, Selbstreflexion, Sprache, Vernunft etc. Sie gewichten diese Merkmale dann ziemlich hoch und sehen darin den Grund, dass der Mensch dem Tier überlegen ist oder dass der Mensch kein Tier mehr ist.
2.AUs religiöser SIcht, .diese Leute begründen dies damit, dass dies in ihren heiligen Schriften wie z.B. der Bibel. Dort steht, dass der Mensch die Herrschaft über das Tier innehat(Gen 1,26ff) und nach Gottes Abbild geschaffen wurde, demnach nichts mit den Tieren gemein hat
Ja, wenn er nur ein Tier ist, gehört er zur Natur und ALLES was er macht, egal, wie man es bewertet, ist dann auch Natur.
Sieht man ihn aber als überlegen an bzw. nicht als Tier, steht er über der Natur und NICHTS was er macht, ist Natur - also auch der Naturschutz nicht.
I.Ü. ist Zerstörung nicht immer negativ bzw. ist das Ansichtssache. Wird ein Trockengebiet zum Feuchtbiotop freuen sich Storch und Storchfan aber für die Wesen, die es trocken brauchen, ist es ein Desaster.
Verlandet ein Wasserloch und halten Biotopschützer es frei, praktizieren sie ständige Zerstörung der Naturbemühungen.
Usw.
Baum des Jahres steht auf der Hagenweide
Stadt Günzburg pflanzt Europäische Lärche
Warum sie als einziger in Europa heimischer Nadelbaum im Herbst ihre Nadeln abwirft, ist...
Der 25. April ist der Welttag des Baumes!
Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft".
Dieses Zitat stammt von Julius Sterling Morton, dem Begründer des...
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