Im alten Ortskern von Groß-Buchholz steht das Haus Roderbruchstraße 10/Ecke Weidetorstraße. Das historische Foto, um 1909, zeigt die Weidetorstraße im festlichen Kleid. Vermutlich wird Schützenfest gefeiert. Zum Festplatz an der Pinkenburgerstraße/Ecke Schierholzstraße ist es nicht mehr weit. Hinter den Girlanden ist das Haus Roderbruchstraße 10 mit der Kolonialwarenhandlung Ernst Kasten zu sehen. Der Geschäftsinhaber schickte dieses Foto als Ansichtskarte, versehen mit den besten Grüßen, an den Hofbesitzer E. Bartling nach Dehmke (?) bei Groß-Berkel. Heute, über 100 Jahre später, steht das Haus - in seinen Strukturen kaum verändert - immer noch am gleichen Standort. Die seitliche Tür ist zugemauert und die Fenster wurden erneuert. Das Gebäude stand längere Zeit leer. Vor einigen Monaten ist wieder ein Mieter eingezogen und es wird gewerblich genutzt, wie uns das Gewerbeschild auf dem aktuellen Foto vom 21.04.2010 verrät. Insgesamt ist das Haus nebst Grundstück renovierungsbedürftig. Vielleicht kann der Pinkenburger Kreis, dieser rührige Heimatverein aus Groß-Buchholz, beim Vermieter etwas erreichen. Herr Busse, bitte übernehmen Sie!
Hallo Herr Taubald,
vielen Dank für Ihre positive Resonanz.
Der Bürgerverein "Pinkenburger Kreis" ist ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die altes bewahren, sich also der Tradition verpflichtet fühlen, aber auch Denkanstöße für Veränderungen in ihrer Heimatgemeinde geben wollen. Zu den Aktivitäten zählt die Aufstellung eines "Dorfbrunnens" vor der "Pinkenburg", einer alten Landwehr und Zollstätte. Und schon bald soll ein ehemaliges Transformatorenhaus der Stadtwerke Hannover zu einem Bürgertreff umfunktioniert werden.
Beste Grüße
Bernd Sperlich
Hallo,
Mein Name ist Michael Wald aus Alt-Laatzen, ehemals aus Misburg stammend,. ich bin seit Jahren mit Friedrich-Willem Busse bekannt bzw. befreundet.
Es ist eine ganz tolle sache, die er dort ,in Groß-Buchholz auf die beine gestellt hat.
so etwas habe ich vor, hier in Alt-Laatzen, in Gang zu bringen.
Bei der geistigen Grundsteinlegung des Pinkenburger kreises war ich nämlich anwesend. Willem Busse und ich sind nämlich ,damals ,Anfang der 80er Jahre, in unserer gemeinsamen Schulzeit , in die alten verfallenen Fachwerkhäuser eingestiegen, unter anderem der jetzige Buchholzer Bauernhof und die jetzige Ebeling´sche Tenne. In Willem´s Gedanken und Vorstellungen wuchs damald die Bereitschaft etwas für sein heimatdorf zu tun und diese schönen alten Fachwerkhäuser zu retten.
Und heute zeigt sich ja , das dieser Pinkenburger Kreis eine feste kulturelle Größe in Groß-Buchholz und eine starke Identifikationsmöglichkeit für seine Bürger bildet, für die Alteingesessenen und die ,, zugroaßten´´
Viel Erfolg weiterhin
Herzlichen Gruß
Michael Wald
PS: Wann ist wieder Schützenfest in Groß-Buchholz und Buchholzer Treffen ?
Sie haben Recht, Ratsherr Friedrich-Wilhelm Busse hat sich in seiner Heimat-Gemeinde große Verdienste erworben. Er brachte so manches in Groß-Buchholz "auf den Weg". Termine des Pinkenburger Kreises bitte bei ihm erfragen, Schützenfest in Groß-Buchholz ist vom 20.-22.08.2010.
Nun wurde das Haus Roderbruchstr.10 verkauft und es soll wohl im August 2011 abgerissen werden.Es wird wohl ein großes Mehrfamilienhaus gebaut werden.Der Nachbar.
Schade, dass es dazu kommen muss, aber es wollte wohl keiner mehr Geld für die Renovierung dieses historischen Gebäudes in die Hand nehmen, vielleicht sogar verständlich.
Michael, dieses Gebäude hätte man schon vor einigen Jahren umfassend renovieren müssen. Leider fand sich kein Liebhaber älterer Bausubstanz, der diese Aufgabe mit viel Zeit, Geld und Eigeninitiative in Angriff genommen hätte. In Bothfeld gibt es ein gutes Beispiel dafür, wie man ein altes Gebäude erhalten kann. Das Haus der ehemaligen Bäckerei Bormann im Laher Kirchweg/Ecke Bothfelder Anger, das dem hier Gezeigten sehr ähnelt, wurde komplett renoviert und blieb in seinem äußerlichen Erscheinungsbild unverändert. Ganz Bothfeld ist stolz auf die neuen Eigentümer, die eine wirtschaftliche Nutzung hingekriegt haben. In Groß-Buchholz ist der Problemfall Roderbruchstraße 10 wohl seit längerem bekannt. Man fand aber keinen Investor, der das Gebäude erhalten wollte. Nun ist es voraussichtlich zu spät.
Peter Taubald, Michael Wald, Tobias Ronski: Es gibt etwas sehr Positives zu berichten. Das Haus wird nicht abgerissen!!! Es hat bereits eine neue "Außenhaut" (siehe Foto) bekommen. Die Innenarbeiten dauern noch an. Mehr Informationen bei Fertigstellung des Gebäudes.
Kurz vor Weihnachten NEUES, besser gesagt NICHTS NEUES, zum Thema "Myheimat bildet die Geschichte eines Hauses ab".
Seit geraumer Zeit stocken die Innenausbauten. Das Lokal BUCHHOLZER TREFF, so soll wohl einmal heißen, weist zwei Räume auf. Der Ausbau des hinteren Raumes ist schon sehr weit fortgeschritten. Sanitäre Anlagen (Toiletten, m/w) und Tische/Stühle warten auf Benutzer. Im vorderen Raum ist außer einem Tresen noch nichts fertig. Wie schon erwähnt, man hat den Eindruck, dass es nur schleppend vorangeht. Oder täuscht der Eindruck? Vielleicht war der Berichterstatter ja auch immer zur falschen Zeit am Ort des Geschehens, er traf dort noch nie eine Person an, die er 'mal zur Sache hätte fragen können. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Die Innenausbauten schreiten wieder voran, UND der Kommentator konnte den Investor sprechen. Es ist der türkischstämmige Mitbürger Cinar Hasan, der angab, dass er das Bistro "Buchholzer Treff" Anfang März eröffnen möchte.
Mehr wird noch nicht verraten, weitere Infos bei Eröffnung des Lokals (Sonderbericht?)!
Es hat sich in den letzten hundert Jahren bei der Einschulung, die Kleidung einmal ausgenommen, nicht so viel verändert. Man zeigt stolz Zuckertüte und Schulranzen und bekommt die besten Wünsche zum Schulanfang "Lerne fleißig und schnell, damit du deinen Eltern große Freude bereitest", oder "Denke daran, du lernst nicht für uns, sondern für dich".
Doch halt, in der Schultüte sieht es mittlerweile doch etwas anders aus,...
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