Können Hunde denken?
oder können sie Freude und Trauer verspüren und warnehmen?
können sie denken?
können sie lachen?
können sie weinen?
können sie beleidigt sein?
können sie überhaupt einen Zusammenhang mit irgendwas zusammenbringen?
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Vor ein paar Jahren ist der Sohn meiner Mutters Freundin bei einem Unfall ums Leben gekommen. Er hinterließ einen Golden Retriever. Obwohl sowas nicht gestattet ist, setzte sich die Freundin meiner Mutter durch und der Hund nahm an der Beerdigung teil. Keiner hat so getrauert wie dieser Hund! Es war herzzereißend und hat uns alle emotional völlig getroffen! Ein paar Monate später ist der Hund verstorben und wir alle glauben das er an gebrochenen Herzen starb.
TREUER HUND HACHIKO!
DIE AUßERGEWÖHNLICHE GESCHICHTE EINER MENSCH-HUND BEZIEHUNG!
In Deutschland (noch) unbekannt, in Japan ein Nationalheld – das ist HACHIKO, ein Akita Inu, der in den 20er Jahren durch seine bedingungslose Liebe zu seinem Herrchen in ganz Japan berühmt wurde und als Sinnbild für Treue steht. Denn selbst nach dem frühen Tod seines Herrchens hat die treue Seele HACHI diesen noch über 9 Jahre lang Tag für Tag am Shibuya-Bahnhof in Tokio erwartet. Genau so, wie er ihn zu dessen Lebzeiten auch täglich nach der Arbeit vom Bahnhof abgeholt hat. Im August 1948 wurde am Bahnhof zum Gedenken eine eiserne HACHIKO-Statue errichtet, die von den Japanern zutiefst verehrt wird. „Hachi“ bedeutet „acht“ und ist in Japan die Zahl für Unendlichkeit. Auf den Hund HACHI übertragen: die unendliche Treue zu seinem Menschen. Deswegen feierte ganz Japan am 8. August HACHIKO-Tag!
> "wenn du Hunde kennen würdest, hättest du anders behauptet"
Warum?
Dass Hunde denken können und sicher auch Gefühle haben, streite ich ja nicht ab (immerhin sind sie Rudeltiere und könnten ohne ein gewisses Denken und Empfinden gar nicht so ein komplexes Sozialleben führen) aber warum müssen denn immer auf Teufel komm raus Mittiere vermenschlicht werden?
Das geht nämlich meistens in die Hose und ist oft gar nicht gut für die Tiere.
Ich habe auch nicht von "vermenschlichen" gesprochen.
Ich weiß nur, dass Hunde können wohl sehr gut fühlen und empfinden Gefühle wie glücklich, traurig usw, ........so ziemlich wie Eigenschaften von Menschen.
Aber "glücklich" und "traurig" sind menschliche Bezeichnungen für menschliche Gefühle. Und selbst da macht uns das Definieren, Beschreiben und Erklären Probleme - und man weiß z.B. nicht, ob eine Mensch glücklich ist oder vielleicht nur zufrieden, befriedigt - oder schlicht satt ;)
Und schon beim Menschen werden viele Fehler gemacht (und sogar gutmenschlich-böse), wenn man ihm zum Glück verhelfen oder bei angeblicher Trauer helfen will. Und beim Tier kann man noch weniger sehen, ob man richtig liegt - das kann ja nicht mal mit einem sprechen.
Ich kann wohl sehr gut erkennen, wenn ein Hund glücklich oder traurig ist.
Hunde können zwar nicht sprechen, aber sie können sehr wohl ihre Gefühle uns mit ihrer Körpersprache mitteilen.
Wenn man von Hunde keine Ahnung hat, kann man das alles bestreiten, wie man will, aber ich weiß was ich weiß.
> "Ich kann wohl sehr gut erkennen, wenn ein Hund glücklich oder traurig ist"
Von Delphinen glauben immer noch viele, dass diese lächeln ;)
> "Hunde können zwar nicht sprechen, aber sie können sehr wohl ihre Gefühle uns mit ihrer Körpersprache mitteilen"
Und woher weiß Mensch, dass das was er bei der Hundekörpersprache zu verstehen glaubt, auch das ist, was der Hund mit der Hundekörpersprache mitteilen will? Mehr als raten und dann glauben geht ja nicht... denn wir können ja nur beobachten, wie andere Hunde darauf reagieren... und in denen stecken wir auch nicht drin...
> "Wenn man von Hunde keine Ahnung hat, kann man das alles bestreiten, wie man will, aber ich weiß was ich weiß"
Und mein Wissen sagt mir, dass ich gar nicht wissen kann, was du zu wissen glaubst... ;)
Egal... wie gesagt: ich sehe da Risiken für die Tiere, wenn der Mensch anfängt sie zu vermenschlichen und dann irgendwann gutmenschlich meint, er wüsste ja am besten was Tiere so meinen und wollen und was gut für sie ist...
Können Hunde denken?
bestimmt. sie können sogar planen und dann handeln.
"WENN ich mich unter den tisch schleiche und ganz vorsichtig an christinas schienbein kratze und dazu noch so richtig treudoof gucke, dann wird die alte weich und schiebt mir heimlich ihr leberwurstbrot zu. häppchenweise, aber dennoch! WENN ich aber frech rumbelle, schnappt mich die alte und bringt mich ins nebenzimmer"
oder können sie Freude und Trauer verspüren und warnehmen?
sie sind auf jeden fall empathisch. wenn ich traurig war oder bin, habe ich die erfahrung gemacht - und das bei verschiedenen hunden, mit denen ich gelebt habe - dass sie ankommen und besonders kuschelig sind oder extra blödsinn machen, bis ich lache.
können sie lachen?
sie können gut gelaunt sein oder mies drauf. der herbert, den ich schon als welpen bekam, hat gute und schlechte tage/stunden. mal hat er lust zum spielen, mal überhaupt nicht.
wenn er schlecht drauf ist, kann ich ihn aufmuntern - so wie er mich.
ob man seine lebenslust als lachen interpretieren möchte oder nicht, sei dahingestellt.
ein wedelnder schwanz bedeutet nicht immer einen fröhlichen hund. manchmal habe ich den verdacht, er wedelt nur, weil es von ihm erwartet wird.
können sie weinen?
tränen habe ich noch nicht beobachten können, wohl aber eine traurigkeit. unser terrier war oft traurig. wir haben den im alter von 9 jahren bekommen und er war damals schon krank (was wir aber nicht wussten). ich hatte das gefühl, er hätte sowas wie heimweh. ist aber nur iene interpretation.
wir können als menschen nur interpretieren, was wir selber jemals empfunden haben.
es ist auch egal, ob hunde dies oder das können. wichtig ist meiner meinung nach, dass wir versuchen, diesen tieren irgendwie gerecht zu werden, soweit es uns möglich ist.
können sie beleidigt sein?
ja. definitiv ja.
unser filou, der terrier, wurde fälschlicherweise von uns des mundraubes verdächtigt und des raumes verwiesen. er war wirklich beleidigt. eine spätere beobachtung zeigte, dass die katze die wurst geklaut hatte, fast alles auffrass und dann elegant den letzten rest zu boden kickte, sodass es der hund war, der beim fressen erwischt wurde.
also, sorry, das tat mir so leid!!! der hund wurde ungerecht behandelt und er hat das realisiert und war beleidigt.
können sie überhaupt einen Zusammenhang mit irgendwas zusammenbringen?
ja.
ich rufe - hund kommt - hund bekommt leckerli/lob
spaziergang. langholz. hund springt drauf, balanciert elegant, setzt sich hin -> leckerli. klar, dass der köter an keinem langholzstapel vorbeigeht, ohne seinen "trick" vorzuführen. und wehe, wenn man kein leckerli zur hand hat, dann ist er - richtig: beleidigt.
also, es ist mir im grunde egal, wie ich was benenne. mir ist wichtig, dass der hund so aussieht, als ob es ihm bei mir gutginge und er sich nicht ängstlich wegduckt, wenn er mich sieht, sondern mir vermeintlich fröhlich (oder in erwartung irgendeiner netten handlung meinerseits) entgegenspringt.
ich freue mich, wenn ich den eindruck habe, dass er schmerzfrei und lebenslustig ist.
und ich glaube schon, dass hunde gefühle haben. vielleicht heissen sie nicht "fröhlich" oder "traurig" sondern "öfdh" oder "kjfdl-k".
aber ist das von belang?
was mir aufgefallen ist, sie können nicht
- aufräumen
- geschirr spülen
- gedichte schreiben
aber warum sollten sie auch?
andreas, das delphinbeispiel ist irgendwie nicht ganz gut gewählt, da delphine IMMER so grinsensd aussehen. körperbaubedingt.
wohingegen ein hund wirklich eine variantenreiche körpersprache und mimik hat.
> "das delphinbeispiel ist irgendwie nicht ganz gut gewählt, da delphine IMMER so grinsensd aussehen. körperbaubedingt. wohingegen ein hund wirklich eine variantenreiche körpersprache und mimik hat."
Bei dem Beispiel ging es ja auch weniger um die Frage, ob anderen Tiere denken und fühlen können, sondern um das Vermenschlichen, das den Tieren selten Gutes bringt, weil mensch sich einbildet, auf seiner Interpretation basierend über das Tier bestimmen zu dürfen.
Da ist ja der Delfin nur ein bekanntes Beispiel - der übrigens auch kommuniziert und vielleicht mehr als ein Hund, was ihm aber auch nichts bringt, denn was mensch nicht versteht, wird interpretiert oder ignoriert.
Christina, du hast von Erfahrung gesprochen, dass ich dir, auch nach meiner Erfahrungen, ganz und gar zustimmen kann.........Hunde, ihre Treue, Intelligenz, Hingabe und Leidenschaft entlohnen uns in unglaublichem Umfang!!
Hunde sind lernfähig !! Der Hund durchschaut uns
Wir können unseren Hund nicht belügen. Er liest unsere Körpersprache wie ein offenes Buch, weiß unsere Bewegungen und unsere Gestik zu deuten. Er kennt unseren Körpergeruch in allen möglichen Situationen und kann ihn interpretieren. Manchmal könnte man wirklich meinen, unser Hund könnte Gedanken lesen. Er versteht kein Wort, das wir sprechen, aber er erkennt an unserer Stimme und an unserem Tonfall was wir wollen. Er merkt genau, ob unser Rufen schon etwas ärgerlich oder genervt klingt, ob bittend oder eher fordernd. Er weiß alles von uns, aber nicht warum wir so sind. Vor allem kennt er unsere Stärken, Schwächen, Autorität, Inkonsequenz, Gutmütigkeit, Bequemlichkeit - und er nutzt alles meisterhaft für sich aus. Aber er weiß auch ganz genau, wann es für ihn nichts zu holen gibt.
Der Hund, der beste Freund...
Verstehen, Verständigung, Verständnis - Die Basis für ein gutes Miteinander
"Ich wage es zu behaupten, dass rund 90 % der anzutreffenden Probleme
in der Mensch-Hund-Beziehung darin begründet liegen,
dass der Mensch seinen Hund nicht als Hund sieht,
sondern als besondere Form von Mensch".
P. Krivy
> "dass rund 90 % der anzutreffenden Probleme in der Mensch-Hund-Beziehung darin begründet liegen, dass der Mensch seinen Hund nicht als Hund sieht, sondern als besondere Form von Mensch"
Siehste, mein Reden ;)
christina hahn
am 23.10.2010 um 22:56 Uhr
krivy hat recht.
ich hab da auch nicht widersprochen :-)
natürlich können Tiere nicht reden....Aber man kann durch Beobachtung und Einfühlungsvermögen die "Sprache" lernen. Tun Tiere mit uns ja auch.
Ein Kinderarzt muss auch mit Menschen umgehen, ohne dass diese sprechen , ...
vielleicht vermenschlichen wir die Tiere nicht, sondern die vertieren uns?
Die Unwilligen greifen zu der schnellen, bequemen, einfachen Lösung.........TÖTEN!
Und das ist der Mensch! So war das auch doch mit Bruno und bald mit den Wölfen.........;(
Die Frage ist aber, ob es diesen Willen überhaupt gibt.
Nach der Forschung herrscht eher das Unterbewusstsein und das, was wir Bewusstsein, Ich, Ego nennen, hat gar nichts zu melden, sondern bildet sich nur ein, zu existieren...
Und so oder so sind wir triebgesteuerte tierische Lebewesen, wie andere auch...
"Können Hunde denken?
bestimmt. sie können sogar planen und dann handeln.
"WENN ich mich unter den tisch schleiche und ganz vorsichtig an christinas schienbein kratze und dazu noch so richtig treudoof gucke, dann wird die alte weich und schiebt mir heimlich ihr leberwurstbrot zu. häppchenweise, aber dennoch! WENN ich aber frech rumbelle, schnappt mich die alte und bringt mich ins nebenzimmer"
" - Christina.
Wie wahr.
-
Ich selbst besitze zwar keine Haustiere, doch ich vermute schon, dass Hunde, Katzen etc. durchaus denken und fühlen können, auch wenn sie es nicht mit Worten , sondern mehr mit Mimik und Gestik bzw. Pfotig (?) zeigen.
Vernunft ist Bewusstsein. Aber man kann messen, dass das Unterbewusstsein schon entschieden hat, bevor das Bewusstsein was mitbekommt und handelt ;)
Ausserdem weiß man gar nicht so genau, wo die Vernunft sitzen kann.
So hat der Darmtrakt ähnlich viele Nervenzellen wie das Gehirn - und beides ist verbunden - und die überwiegende Mehrheit (ich galube es waren 90%) der Signale geht vom Darm zum Hirn.
Deshalb entscheidet unser Bauch auch oft besser als unser sogenannter Verstand ;)
Ich treff' viele Entscheidungen auch spontan aus dem Bauch heraus bzw. frei von der Leber weg. Doch die wirklich wichtigen Entscheidungen werden von meinem Herzen und von meinem Hirn getroffen.
Mein großer Freund R e x
Da gibt es nicht viel dazu zu sagen. Rex war ein ganz Lieber!
Das letzte Bild (auch in Beitrag "Wie Hund und Katz) passt zwar nicht zu den...
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