Stadt stoppt Fällungen an der Seelhorst

dieses ist das geschützte Gebiet in dem u.a. Nachtigallen brüten

Hannover: Dreibirkenweg | Mit großer Bestürzung habe ich der heutigen Tageszeitung entnommen, dass ein Regenrückhaltebecken am Rande der Seelhorst geplant ist. Und zwar auf einem Gelände, wo ebenfalls die Stadtverwaltung ein Schild angebracht hat Bitte nehmen Sie Rücksicht auf boden- und buschbrütende Vögel (Nachtigallen). Deshalb den Wald nur auf den dafür vorgesehenen Wegen betreten

Spontan fiel mir dazu ein: weiß denn die linke Hand in der Verwaltung nicht was die rechte macht? Und: macht denn die Verwaltung das was sie will?

Ich möchte wissen, ob und wann dieses Vorhaben im Rat der Stadt Hannover besprochen und beschlossen wurde oder ist für solche Bauvorhaben keinerlei Beratung im Rat vorgesehen?

Wie wurde das Projekt vom Fachbereich Stadtentwässerung begründet?

Laut Zeitungsartikel soll das Oberflächenwasser bei Starkregen daran gehindert werden, zu schnell den Wasserpegel in den Gräben anschwellen zu lassen.
Ist dem Stadtentwässerungsamt eigentlich bekannt, dass ca. 500 m entfernt bereits ein Regenrückhaltebecken an der Emslandstrasse vorhanden ist? Ist den Verantwortlichen auch bekannt, dass dieses Rückhaltebecken schon seit Jahren nicht mehr “randvoll” war?
Ist den Verantwortlichen ebenfalls bekannt, dass die durch die Seelhorst verlaufenden Bäche zum größten Teil – auch in der Hauptregenzeit – ausgetrocknet sind?

Als wir vor rund 25 Jahren in das Emslandviertel (Bemerode-West) zogen, befanden sich in der Seelhorst noch große Feuchtgebiete. Auf Grund der Bebauungen “Seelhorster Garten” und weiterer neuen Bebauungen ist die Seelhorst bereits ausgetrocknet und die ehemaligen Feuchtgebiete nicht mehr vorhanden. Ich kann die veröffentlichte Darstellung des Stadtentwässerungsamtes absolut nicht nachvollziehen und hoffe sehr, dass dieser Vorgang im Rat zur Sprache gebracht wird!

Das i-Tüpfelchen ist dann auch noch die fehlende Sensibilität des Stadtentwässerungsamtes gegenüber dem Naturschutz: wie kann der eine Fachbereich extra auf den Schutz dieses Gebietes hinweisen und der andere Fachbereich kümmert sich überhaupt nicht darum!

Wer hat denn in unserer Stadt das Sagen? Die Verwaltung, der Rat oder die Bürger????

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3 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 11.02.2012 um 05:54 Uhr  
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Hartmut Rensch aus Hannover-Bemerode-Kirchrode-Wülferode am 15.02.2012 um 13:51 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 15.02.2012 um 15:55 Uhr  
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