Cellokonzert am Mittwoch, 01. September 2010, im Restaurant „das Twiehaus“
Hannover: Restaurant "Das TwieHaus" | Der in Warschau, Polen, geborene Cellist Mateusz Kwaitkowski und der in Guben, Polen, geborene Pianist Artur Pacewicz gastieren am Mittwoch, 01. September 2010, mit einem klassischen Cellokonzert im Restaurant „das Twiehaus“, Tiergartenstraße 124 / Hofeingang neben Brabeckstraße 1, 30599 Hannover (Kirchrode). Nach einem obligatorischen kleinen Abendessen präsentieren die mit vielen internationalen Preisen ausgezeichneten Künstler Werke von Robert Schumann, Camille Saint-Saëns und Frédéric Chopin.
Das Programm liegt im „Twiehaus“ aus und kann im Internet unter der Webadresse www.kultur-in-kirchrode.de nachgelesen werden. Der Eintritt ist wie bisher frei. Um eine Spende für den Künstler wird gebeten.
Die Plätze sind frei wählbar. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich. Reservierungen nimmt Dr. Hans-Dieter Stenzel unter Tel.: 0511-2289395 und online unter www.kultur-in-kirchrode.de entgegen.
Der Veranstalter bittet, die reservierten Plätze bis spätestens 18:15 Uhr einzunehmen.
Das vorläufige Programm
Robert Schumann Fünf Stücke im Volkston a-moll, op.102
Vanitas vanitatum. Mit Humor
Langsam
Nicht schnell, mit viel Ton
Nicht zu rasch
Stark und markiert
Robert Schumann Phantasiestücke, a-moll, op. 73
Zart und mit Ausdruck
Lebhaft, leicht
Rasch, mit Feuer
Camille Saint-Saëns Der Schwan
Pause
Frédéric Chopin Cello-Sonate, g-moll, op.65
Allegro moderato
Scherzo, Allegro con brio
Largo
Finale: Allegro
Vitae der Künstler
Mateusz Kwiatkowski wurde 1982 in Warschau (Polen) geboren und erhielt den ersten Cellounter-richt im Alter von sieben Jahren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums Karol Szymanowski in der Klasse von Prof. Kazimierz Michalik studierte er an der Frederic Chopin Musikakademie Warschau in der Klasse von Prof. Piotr Hausenplas, sowie am Musikkonservatorium Maastricht (Holland) bei Prof. Mirel Iancovici. Neben der Klassik beschäftigt er sich auch mit Jazz, den er auf einem 5-seitingen Cel-lo spielt.
1997 wurde ihm der 1. Preis des Nationalen Kammermusikwettbewerbs in Warschau verliehen. Mit selbst komponierten Werken für das Jazzquintett „Future Background Association“ trat er 2002 beim „Vier Kulturen Musik Festival“ in Lodz auf. Auch als Mitbegründer des Ensembles ‘Mala Rzecz, a Cieszy’ spielte er Avantgardemusik. Er nahm an vielen Festivals wie dem „Improvisierte Musik Festival Maastricht“ 2004, dem „Koreanse Musik Festival Maastricht“ 2005, dem „Cultura Nova“ in Heerlen, den „Kunst Dagen“ in Wittem und der “Jazz Promenade“ in Maastricht teil.
Mateusz Kwiatkowski nahm außerdem an Meisterkursen bei Thobias Arizcuren, Burkhardt Veidt, Tho-bias Kuhne, Christoph Marks und Tomasz Strahl teil.
Momentan wohnt er in Belgien und studiert Kammermusik an der Musikhochschule in Hannover. Er komponiert Film- und Theatermusik. Im Juni 2009 erhielt er die „Hustinx“ Auszeichnung. Im Septem-ber 2009 hatte sein Theater Drama „de Stilte“ im Rahmen des Festivals „Synteza sztuk“ in Warschau Premiere.
Artur Pacewicz wurde 1977 in Gubin in Polen geboren und erhielt mit acht Jahren seinen ersten Kla-vierunterricht. Zu seinen Lehrern am Musikgymnasum Posden sowie der Musikhoschule in Danzig gehörten Alicja Gil, Prof. Miodynska und Prof. Wojtal. Seit 2000 studierte Pacewicz an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Zitterbart, wo er sich zunächst auf Klavier, dann auf Kammermusik und schließlich auf die Soloklasse Kammermusik (Prof. Beyerle) konzentrierte. Seit 2005 ist er als Pianist des Panufnik-Trios Mitglied der European Chamber Music Academy.
1990 gewann Pacewicz den 1. Preis im Wettbewerb in Zielona Gora. Es folgten Auszeichnungen beim Milos Magin Wettbewerb in Paris sowie der 1. Preis im internationalen Chopin-Wettbwerb in Varna, Bulgarien. 2005 gewann Pacewicz den 3. Platz im Charles Hennen Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Heerlen, Holland.
Zwischen 1996 und 2005 nahm Artur Pacewicz an zahlreichen namhaften Meisterkursen teil, so bei den Professoren Bakst, Szebanowa, Sliwinski, Goetzke, Blumenthal Ashkenasi, Beyerle, Heiligers, Kußmaul, Richter, Schneider, Kouyoumdjian, Croper, Wyttenbach, Mendelssohn, Wyss, Takacs-Nagy, Degen und beim Trio Jean Paul in Amberg.
1997 wurde Artur Pacwicz Stipendiat der Chopin-Gesellschaft in Warschau sowie 2006 der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft und auch der Märkischen Kulturkonferenz. Artur Pacewicz trat in den Jahren 2005 - 2009 unter anderem bei folgenden Konzerten auf: Musikfest Goslar, Braunschweig Classix Festival, Kalkalpen Kammermusik Festival (Norwegen), Festival Pablo Casals Prades (Frank-reich), Bonbonnière Hall in Maastricht, Philips Hall in Eindhoven (Holland), Deutschlandtournee „Welt-klassik am Klavier!“ Er zählt zu den Mitbegründern von „Weltklassik am Klavier!“, einer Klavierkonzert-reihe, die er in¬zwischen an 19 Standorten in Deutschland mit über 200 Konzerten im Jahr organisiert.
Seit 2004 bildet der Unterricht einen Schwerpunkt seiner Arbeit. So ist er seither als Klavierlehrer in der privaten Musikschule Peine tätig, war 2008 Dozent beim Meisterkurs im Musikgymnasium in Po-sen und ist seit 2009 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Fach Korepetition.
Artur Pacewicz ist mit der Geigerin Agnieszka Pacewicz verheiratet. Gemeinsam sind sie stolze Eltern einer kleinen Tochter.



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