Gleitschirm-Urlaub am Mt Blanc 2010
Hannover: Bemerode | Warum denn gleich in die Luft gehen? Ja, warum denn nicht?!
Auch Bemeroder gehen dem Trend-Sport „Gleitschirmfliegen“ nach, übrigens durchaus auch eine „Altherrensportart“ (wobei die Damen – auch die „älteren“ - die Überlegenen sind, denn es kommt sehr viel auf das Gefühl für den Schirm an, und das haben die Damen zumeist besser im Griff).
Einmal jährlich trifft sich die Truppe (eine verschworene Gemeinschaft) zur ABC-Tour. Der Name „ABC-Tour“ entstand, weil die Fahrt beim 1. Mal nach An-delsbuch und Bezau zu Christa führte. Inzwischen steht ABC auch für Annecy und Le Grand Bornand mit Christa. Denn in 2010 führte uns der Weg an den Lac d’Annecy, ca 40 km südlich Genf, an dessen Südufer der Campingplatz La Noubli-ère liegt, mit kurzer Anfahrt zum Start- und auch zum Landeplatz (s. Folie12). Beim warm-up gabs lustige und bunte Bilder zu sehen (Folie13), sodann erfolgte eine Einweisung (Folie14). Fantastisch der Seeblick beim Start, Folie 15,16). Be-sonders beeindruckend, dass sogar ein Rollstuhlfahrer das Fliegen beherrscht!! (Folie17). Das Fliegen über dem See bietet fantastische Ausblicke in herrlicher Luft und zumeist wunderbaren Thermikbedingungen (Folie16). Dabei sind die Flugstrecken unbegrenzt. Wir flogen am Col de la Forclaz, über die Dents und auch die kleine Seerunde, alles mit Landeplatz Doussard.
Als der Wetterbericht gutes Flugwetter am Mt. Blanc versprach, fuhren wir flugs für einen Tag ca 100 km nach Chamonix (Folie18). Im Juli und August ist es verboten, am Mt. Blanc selbst zu fliegen. Wir nutzten also den gegen¬überliegenden Startplatz „Planpraz“ (die Türen öffnete uns unsere Christa als international anerkannte Fluglehrerin), leicht zu erreichen mit einer Kabinen-bahn. Die Thermik pulsierte wie gewünscht, das Fliegen ein Genuss. Das Ausnut-zen der Thermik brachte enorme Höhengewinne. Der Blick auf Chamonix sowie insbesondere auf die andere Talseite zum Massiv des Mt. Blanc inkl. seiner Glet-scher echt atemberaubend! Diverse Fotos wurden auch während der Flüge ge-schossen (Folie20-22), beeindruckend das Bild mit dem Autoren mit der Wand des Mt. Blanc als Hintergrund (orangefarbener Schirm mit weißem S-Symbol – Folie22).
Es war ein besonderes Erlebnis, an einem schönen Tag bei guten Bedingungen an Europas höchstem Berg zu fliegen (das ist immer noch der Mt. Blanc, denn die Kaukasusgipfel Elbrus, Dychtau, Schchara und Kasbek (alle über 5 Tsd. Meter hoch) stehen nicht mit Sicherheit in Europa, eher doch in Asien!).
Auf dem Rückweg musste alsdann doch Einiges an aufgestauter Spannung abge-baut werden (s. Foto mit Männerrücken … Folie23).





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