Mietrebellen

Wann? 18.11.2015 19:00 Uhr

Wo? Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte der AWO,, Woermannstraße 70, 30455 Hannover DE
Hannover: Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte der AWO, | > Liebe Leserin, lieber Leser,
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> Kennen Sie den Film „Mietrebellen“? Nein! Dann dürfen wir Sie am 18.November 2015 herzlich in die Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte der AWO, Woermannstr. 70, 30455 Hannover um 19 Uhr einladen, um uns den Film gemeinsam anzuschauen. Im Anschluss hoffen wir auf einen regen Austausch über das Thema. Oliver Förste, Stadtrat und Mitglied im Bauausschuss und Siegfried Seidel, Bezirksrat und Mitglied im Sprecher*innenrat DIE LINKE. BO West stehen Ihnen in dieser Diskussionsrunde zur Verfügung.
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> Der gebürtige Osnabrücker Matthias Coers, Jahrgang 1969, ist freiberuflicher Dokumentarfilmer und lebt in Berlin. Als studierter Soziologe ist Coers in Eigenregie zum Filmen gekommen. Sein Werk „Mietrebellen“, das im Frühjahr 2014 erschien, hat im In- und Ausland unglaublichen Erfolg gehabt. Durch diesen Film ist der Dokumentarfilmer europaweit herumgekommen. In immer mehr Ländern und Städten wird „Mietrebellen“ aufgeführt. Gern ist er auch selbst anwesend.
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> „Mietrebellen“ dokumentiert die Kämpfe auf dem Berliner Wohnungsmarkt. So zeigt der Film auf 78 Minuten den Widerstand gegen einen immer härter werdenden Wohnungsmarkt in der Hauptstadt. Dort gehören Mietsteigerungen, Verdrängung und Zwangsräumungen zum „Wohnungsalltag“. So starb die Berliner Rentnerin Rosemarie Fließ 2013 nach ihrer Zwangsräumung im Obdachlosenheim. Auch der Kampf einer Gruppe von Ruheständler*innen um ihre Seniorenbegegnungsstätte und eine Räumung, die durch fast 1000 Polizisten durchgesetzt wurde, sind Inhalte des Films.
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> Coers‘ Anliegen ist ein politisches. Auch wenn Berliner Verhältnisse in Hannover noch nicht an der Tagesordnung stehen, so zeigen sich ähnliche Tendenzen. Mietsteigerungen, Ausverkauf kommunaler Wohnungen und Räumungen durch Gentrifizierung gehören auch hier zum normalen Alltag auf dem Wohnungsmarkt.
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> Coers‘ Film ist wichtig, weil er die tatsächliche Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt verdeutlicht und wir eigentlich schon erahnen können, wohin die Entwicklung andernorts gehen wird, gerade in Ballungsräumen. „Mietrebellen“ macht Hoffnung, weil Mieter, die der Willkür der Anbieter von Wohnungseigentum ausgeliefert sind, sich wehren, indem sie öffentlich reden, sich vernetzen und Widerstand leisten.
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> Die Linke fordert schon seit langem eine Neuausrichtung der Wohnungspolitik. Jeder Mensch muss das Recht auf bezahlbaren und angemessenen Wohnraum haben. Für den sozialen Wohnungsbau, der rückläufig ist, muss es einen Neustart geben. Ebenso sind die Erhöhung des Wohngeldes, eine echte überall geltende Mietpreisbremse und Mieterhöhungen nur im Rahmen der Inflationsrate einzuführen.
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> Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre anschließende rege Beteiligung. Der Eintritt ist frei. Neugierig geworden? Dann sehen Sie sich vorab den Trailer an. http://youtu.be/skL40QXMd1A
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> Ich wünsche Ihnen alles Gute
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> Julia Grammel (für DIE LINKE. BO West)
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