Wie bringt man einen Kalender zum Sprechen? Ab 1. Dezember ist es möglich

Produzent Winfried Gburek mit dem neuen Sprechenden Adventskalender der Deutsch-Kroatischen-Gesellschaft e.V. Hannover.

HANNOVER - Pünktlich zum Advent gibt die Deutsch-Kroatischen-Gesellschaft e.V. Hannover eine neue Ausgabe vom „Sprechenden Adventskalender“ heraus. Die Doppel-CD kann direkt über Internet bestellt werden unter http://www.gburek-medien.de. Vom 1. bis zum 24. Dezember gibt es auf der Doppel-CD täglich ein „Türchen“, einen Beitrag zum Hören. Für jeden Tag im Advent einige Gedanken in Form von Geschichten, Erzählungen, Interviews, besinnliche Texte und anderes mehr.

Zahlreiche Anfragen und Bestellungen erreichten den Herausgeber und Produzenten Winfried Gburek bereits vor einigen Wochen. „Die Anfragen kamen auch aus anderen Städten Deutschlands, wo man von dieser neuen Art von Adventskalender ebenfalls erfahren hatte“, freut sich Gburek.

„Mit dem Kauf beschenkt sich jeder zunächst mit Hörpausen in der Adventszeit. Gleichzeitig wird mit jedem Kauf die Familiensozialhilfe der Caritas, in der Stadt Banja Luka, in Bosnien-Herzegowina unterstützt.“
Seit Kriegsende vor 16 Jahren wächst die Armut in Bosnien-Herzegowina immer weiter an. Die Caritas im Bistum Banja Luka möchte vor allem den Not leidenden Familien durch ein Sozialprojekt helfen. Mit jedem Kauf einer Doppel-CD für 5 Euro, können rund 4 Euro in gleichen Teilen den beiden Sozialprojekten zur Verfügung gestellt werden.

Die Beiträge vom Sprechenden Adventskalender wurden zum Beispiel gestaltet von:
• Martin Tenge, Hannover, (Propst, Domkapitular und Regionaldechant der Katholischen Kirche Region Hannover);
• Rolf-Axel Eberhardt, Wunstorf, (Bürgermeister);
• Dr. Franjo Komarica, Banja Luka, Bosnien-Herzegowina (Bischof);
• Gerd Steffen, Wunstorf, (Oberlandeskirchenrat i.R. Lutherische Landeskirche Hannover, ehem. Superintendent Kirchenkreis Wunstorf und Vorsitzender des Förderkreises „Tagestreff für Wohnungslose in Wunstorf“);
• Andreas Brauns, Hildesheim (Hörfunkjournalist für das Katholische Rundfunkreferat im NDR).

Vor über 100. Jahren wurde der erste Adventskalender herausgegeben. 1908 verließ der erste Adventskalender die Druckpresse. Gerhard Lang, aus Maulbronn, druckte als "Münchener Weihnachts-Kalender" farbige Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen zweiten, mit Zahlen von 1 bis 24 versehenen Pappkarton geklebt werden konnten. Er wollte mit seinem Kalender im Advent die Familien gedanklich zum Weihnachtsfest hinführen. Im weitesten Sinn bietet der Adventskalender kleine Ruhezeiten auf dem Weg zum Weihnachtsfest.

Der Wunstorfer Winfried Gburek möchte mit einem „Sprechenden Adventskalender 2011“ auf eine neue Weise die Tradition fortsetzen. „Es ist ein Adventskalender für Erwachsene und Jugendliche“, betont er. „Einen derartigen Adventskalender gibt es bisher nur in der Region Hannover und ist daher inzwischen als Marke geschützt.“

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